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Gastgewerbe-Umsätze in Deutschland bleiben im 1. Halbjahr unter Vorkrisenniveau

BERLIN (dpa-AFX) - Gastronomen und Hoteliers in Deutschland hatten im ersten Halbjahr dieses Jahres weiter mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. In den ersten sechs Monaten habe das Gastgewerbe insgesamt ein Umsatzminus von nominal 13,4 Prozent im Vergleich zum ersten Vorkrisen-Halbjahr 2019 verbucht, teilte der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga am Dienstag auf Basis einer Umfrage unter den Unternehmen mit. Vor allem bei geschäftlichen Buchungen sei die Lage nach wie vor schwierig. "Während bei den privaten Buchungen nur noch 18,3 Prozent der Unternehmen die Buchungslage als schlecht oder sehr schlecht bewerten, sind es im Businessbereich mit 36,9 Prozent doppelt so viel", hieß es.

"Größte Sorgen bereiten den Betrieben laut den Umfrage-Ergebnissen weiterhin die explodierenden Preise für Energie, Lebensmittel und Personal", teilte Dehoga-Präsident Guido Zöllick mit. Nun setzt die Branche auf das Sommergeschäft. Immerhin fast 40 Prozent der befragten Unternehmen gaben demnach eine gute bis sehr gute Buchungslage für Juli an. Rund jedes vierte Unternehmen hingegen bewertete sie hingegen als schlecht bis sehr schlecht.

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