Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.693,27
    +122,05 (+0,78%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.126,70
    +30,63 (+0,75%)
     
  • Dow Jones 30

    34.479,60
    +13,36 (+0,04%)
     
  • Gold

    1.879,50
    -16,90 (-0,89%)
     
  • EUR/USD

    1,2107
    -0,0071 (-0,58%)
     
  • BTC-EUR

    29.334,54
    -1.606,39 (-5,19%)
     
  • CMC Crypto 200

    924,19
    -17,62 (-1,87%)
     
  • Öl (Brent)

    70,78
    +0,49 (+0,70%)
     
  • MDAX

    34.017,59
    +246,32 (+0,73%)
     
  • TecDAX

    3.475,38
    +31,96 (+0,93%)
     
  • SDAX

    16.401,63
    +145,48 (+0,89%)
     
  • Nikkei 225

    28.948,73
    -9,83 (-0,03%)
     
  • FTSE 100

    7.134,06
    +45,88 (+0,65%)
     
  • CAC 40

    6.600,66
    +54,17 (+0,83%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.069,42
    +49,09 (+0,35%)
     

Gantz kündigt wegen Ausschreitungen "deutliche Verstärkung" von Sicherheitskräften an

·Lesedauer: 1 Min.
Zerstörtes Restaurant in Akko

Angesichts der Unruhen zwischen jüdischen und arabischen Israelis hat Verteidigungsminister Benny Gantz eine "deutliche Verstärkung" der Sicherheitskräfte in ganz Israel angekündigt. "Es ist jetzt notwendig, die Kräfte vor Ort deutlich zu verstärken, um Recht und Ordnung durchzusetzen", sagte Gantz am Donnerstag. Bei den Kräften handele es sich um Reservisten der israelischen Grenzpolizei.

Die Grenzpolizei wird normalerweise größtenteils im von Israel besetzten Westjordanland eingesetzt. Vor dem Hintergrund des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen und den Vergeltungsangriffen der israelischen Armee haben seit Montag in mehreren israelischen Städten auch die Spannungen zwischen jüdischen und arabischen Israelis stark zugenommen. Die Polizei berichtete am späten Mittwochabend von gewaltsamen Zwischenfällen in Akko, Haifa und Lod. In Bat Yam südlich von Tel Aviv wurde ein mutmaßlich arabischer Einwohner von einer wütenden Menge ultranationalistischer Juden attackiert.

"Die Gewalt innerhalb Israels hat ein Ausmaß erreicht, wie man es seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat", sagte Polizeisprecher Micky Rosenfeld der Nachrichtenagentur AFP. Mehrere hundert Menschen seien festgenommen worden. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu prangerte die Gewalt als "inakzeptabel" an.

mkü/isd