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G7 fordern Hamas zu Freilassung aller Geiseln auf

LONDON (dpa-AFX) -Die G7-Staaten wirtschaftsstarker Demokratien haben die islamistische Hamas mit Nachdruck zur Freilassung aller israelischen Geiseln aufgerufen, aber auch weitere humanitäre Kampfpausen gefordert. Die Terrororganisation dürfe keine Bedingungen dafür stellen, hieß es in einer am Mittwochabend nach einem Online-Treffen der Staats- und Regierungschefs veröffentlichten Erklärung. Zu den G7-Ländern gehören Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, die USA und Großbritannien.

"Die Hamas hat gezeigt, dass sie immer noch eine Sicherheitsbedrohung für Israel darstellt, wie ihr andauernder Raketenbeschuss seit dem 7. Oktober und ihre öffentlichen Erklärungen zeigen, dass sie Israel auch in Zukunft weiterhin angreifen werde", hieß es weiter.

Zugleich mahnten die G7 "dringendere Maßnahmen" an, um die humanitäre Krise im Gazastreifen zu bewältigen. Die Vertreibung weiterer Menschen müsse verhindert und die zivile Infrastruktur geschützt werden. "Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um eine ungehinderte und kontinuierliche humanitäre Hilfe für Zivilisten sicherzustellen, einschließlich Nahrungsmittel, Wasser, medizinische Versorgung, Treibstoff und Unterkünfte sowie Zugang für humanitäre Helfer."

Die G7 verurteilten zudem Gewalt radikaler jüdischer Siedler gegen Palästinenser. Dies gefährde Sicherheit und Stabilität im Westjordanland und untergrabe Hoffnungen auf einen dauerhaften Frieden.