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Vor G20-Gipfel: China fordert Ende der US-Blockade gegen Huawei

Vor ihrem Treffen am Samstag haben Trump und Xi wohl beschlossen, zunächst keine weiteren Zölle zu verhängen. Doch China knüpft das an Bedingungen.

Vor dem mit Spannung erwarteten Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping beim G20-Gipfel haben sich einem Medienbericht zufolge beide Seiten auf einen vorläufigen Burgfrieden im Handelsstreit geeinigt. Xi stellt dafür allerdings Bedingungen: Er fordert das Ende der US-Blockade gegen Huawei. Wie das Wall Street Journal am Donnerstag berichtet, besteht Peking darauf, dass die USA das Verbot des Verkaufs von US-Technologie an den chinesischen Telekommunikationsgiganten Huawei aufheben. Peking möchte zudem, dass die USA alle Strafzölle aufheben ihre Bemühungen einstellen, China zum verstärkten Kauf von US-Exporten zu bewegen.

Sollten diese Bedingungen erfüllt werden, sehe die Vereinbarung vor, dass die USA vorerst nicht wie angedroht Zölle auf zusätzliche chinesische Waren im Volumen von 300 Milliarden Dollar verhängen. Das berichtete die „South China Morning Post“ am Donnerstag unter Berufung auf Insider.

Details der Übereinkunft sollen in Pressemitteilungen erörtert werden. Die Mitteilungen würden miteinander abgestimmt versendet, eine gemeinsame Erklärung werde es nicht geben.

Nach US-Angaben sollen Trump und Xi am Rande des G20-Gipfels im japanischen Osaka am Samstag Handelsgespräche führen. Trump hatte am Mittwoch erklärt, ein Handelsabkommen mit Xi sei möglich. Sollten beide Seiten aber weiterhin nicht zusammenfinden, sei er darauf vorbereitet, US-Zölle auf praktisch alle chinesischen Importe zu verhängen, die bislang noch nicht mit zusätzlichen Abgaben belegt worden seien.

Einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge plant Xi Jinping allerdings, Trump eine Reihe von Bedingungen zu präsentieren, die die USA erfüllen sollen, bevor Peking zu weiteren Verhandlungen bereit sei. Das werfe die Frage auf, ob die beiden Staatschefs ihre Handelsgespräche tatsächlich wieder aufnehmen werden. Zuletzt hatten die USA das Scheitern der Gespräche mit überzogenen Forderungen Chinas begründet.

Die beiden weltgrößten Wirtschaftsmächte haben sich gegenseitig mit Sonderzöllen überzogen, was die Konjunktur rund um den Globus bremst. Trump wirft der Volksrepublik unfaire Handelspraktiken vor und hat mit weiteren Maßnahmen gedroht.

Mit Agenturmaterial.

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