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G20-Gipfel: Aktivisten fordern mehr Unterstützung für ärmere Länder

·Lesedauer: 1 Min.

ROM (dpa-AFX) - Wegen der Wirtschaftskrise durch die Corona-Pandemie und steigender Inflation haben Entwicklungsorganisationen mehr Unterstützung für ärmere Länder gefordert. Zum Auftakt des Gipfels der großen Industrienationen (G20) am Samstag in Rom rief die Organisation World Vision zu vereinfachten Krediten für Entwicklungsländer und einer Verlängerung des im April beschlossenen Schuldenmoratoriums auf. Themen der ersten Sitzung der Staats- und Regierungschefs waren die Weltwirtschaft und die Folgen der Pandemie.

"Wenn die G20 sich nicht schnell und eindeutig zur Bekämpfung der Schulden- und Hungerkrise entscheiden, werden die Auswirkungen der Pandemiebekämpfung in ärmeren Ländern noch viel schlimmer werden", sagte Dirk Bathe von World Vision. Menschen könnten sich keine Lebensmittel mehr leisten, Volkswirtschaften würden destabilisiert. "Das birgt enormes Konfliktpotenzial mit dauerhaften Folgen." Bereits heute litten mehr als 800 Millionen Menschen unter Nahrungsmangel.

Weltweit seien die Nahrungsmittelpreise um rund 40 Prozent gestiegen

- der höchste Anstieg seit über einem Jahrzehnt. "Die G20 muss dazu

beitragen, die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise gerechter zu gestalten und insbesondere das weltweite Hungerproblem anzugehen", sagte Jörn Kalinski von Oxfam. Auch der Klimawandel mit Wetterextremen bedrohe die Existenzgrundlage von Millionen Menschen - meist Arme, die am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen hätten.

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