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G20-Berater fordern mehr Klimaschutz in der Wirtschaftspolitik

dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Klimaschutz und Armutsbekämpfung sollen nach dem Willen eines Beratergremiums in der der Wirtschafts- und Finanzpolitik der G20-Länder festgeschrieben werden. Die vom Bundesfinanzministerium ins Leben gerufene "Task Force" zum Thema Klimapolitik und Finanzen schlage vor, Subventionen für fossile Industrien zu reduzieren und schnell einen Preis auf das klimaschädliche Kohlendioxid zu erheben, berichtet die "Tageszeitung" (Freitag). Die Berater wollten ihre Ideen am Freitag in Baden-Baden den G20-Finanzministern übergeben.

"Das Thema muss aus der Ecke der Umweltminister raus und auf den Tisch der mächtigsten Entscheider, der Finanz- und Wirtschaftsminister", sagt der Klimaökonom Ottmar Edenhofer, einer der Autoren des Berichts. Das Bundesfinanzministerium wollte laut "taz" noch keine Stellung zu den Vorschlägen beziehen. "Die Themen sind Gegenstand der Beratungen um Vorfeld des Finanzministertreffens und noch nicht abgeschlossen", habe es auf Anfrage geheißen.