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FUCHS bestätigt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2019: Umsatz mit 2,6 Mrd. EUR auf Vorjahresniveau, EBIT 16% unter Vorjahr

DGAP-News: FUCHS PETROLUB SE / Schlagwort(e): Jahresergebnis
19.03.2020 / 07:00
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FUCHS bestätigt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2019: Umsatz mit 2,6 Mrd. EUR auf Vorjahresniveau, EBIT 16% unter Vorjahr

- Umsatz: +0% auf 2,6 Mrd. EUR

- Ergebnis (EBIT) rückläufig um -16% auf 321 Mio EUR

- Dividendenvorschlag: +2% auf 0,97 EUR je Vorzugsaktie

- Hauptversammlung verschoben


FUCHS auf einen Blick

in Mio EUR 2019 2018 Abw. Abw. %
Umsatz (1) 2.572 2.567 5 0
Europa, Mittlerer Osten, Afrika 1.579 1.618 -39 -2
Asien-Pazifik 718 706 12 2
Nord- und Südamerika 418 409 9 2
Konsolidierung -143 -166 23 -
EBIT vor Sondereffekt 321 371 -50 -13
EBIT 321 383 -62 -16
Ergebnis nach Steuern 228 288 -60 -21
Investitionen 154 121 33 27
Freier Cashflow vor Akquisitionen 175 147 28 19
Akquisitionen (2) -13 +12 -25 -
Freier Cashflow 162 159 3 2
Ergebnis je Aktie in EUR        
Stammaktie 1,63 2,06 -0,43 -21
Vorzugsaktie 1,64 2,07 -0,43 -21
Mitarbeiter zum 31. Dezember 5.627 5.446 181 3
 

(1) Nach Sitz der Gesellschaften; Vorjahreszahlen vergleichbar
(2) Inkl. Desinvestitionen

Im Geschäftsjahr 2019 bleibt der Umsatz der FUCHS PETROLUB SE mit 2,6 Mrd. EUR (2,6) stabil auf dem hohen Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sinkt um 16% auf 321 Mio EUR (383). Vergleichbar ohne Sondereffekt, aus der Veräußerung des Vertriebs-Joint-Venture in der Schweiz im Jahr 2018, liegt das EBIT um -13% bzw. 50 Mio EUR unter dem Vorjahr (371). Der Ergebnisrückgang bei gleichbleibendem Umsatz ist auf die planmäßig gestiegene Kostenbasis, das Wachstums- und Investitionsprogramm sowie den Volumenrückgang in Folge des schwachen wirtschaftlichen Umfelds zurückzuführen.

Investitionen
Im Jahr 2019 setzte FUCHS sein im Jahr 2016 begonnenes Investitionsprogramm im vierten Jahr fort. Die Investitionen, vor allem in Sachanlagen, stiegen im Berichtsjahr erwartungsgemäß auf das Rekordniveau von 154 Mio EUR.

Die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika stand mit rund 60% der Ausgaben im Fokus der Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Die größte Einzelinvestition der Region wurde in Schweden getätigt. Hier ist der Bau eines neuen Werks in vollem Gange. In Kaiserslautern wurde der Bau eines neuen Hochregallagers, neuer Produktionshallen und neuer Büroflächen abgeschlossen und die Arbeiten an einer neuen Polyharnstoff-Spezialfettanlage, mit der Kaiserslautern seine Position als Standort für Spezialschmierstoffe weiter ausbaut, fortgesetzt. Am Standort Mannheim wurde vielfältig an der Optimierung interner Prozesse weitergearbeitet und das Tanklager modernisiert sowie vergrößert. In Großbritannien wurde der Bau eines neuen Rohstofflagers fortgesetzt und in Russland wurden Bauarbeiten zur Werkserweiterung begonnen.

In Asien-Pazifik wurden Investitionen in Höhe von 31 Mio EUR getätigt. In China eröffnete FUCHS in Wujiang eines seiner modernsten Produktionswerke mit automatisiertem Hochregallager und vollautomatischer Produktion. Es ersetzt mit nahezu verdoppelter Kapazität das bisherige Werk in Shanghai. Die in Shanghai verbleibende Verwaltung sowie Forschungs- und Entwicklungslabore wurden im Jahr 2019 ausgebaut.

In der Region Nord- und Südamerika wurden rund 22 Mio EUR investiert. In den USA wurden am Standort Harvey die Arbeiten an einer Anlage zur Herstellung von Schmierstoffen für OEM-Kunden sowie die Modernisierung des Werks für Metallbearbeitungsflüssigkeiten fortgesetzt und in zusätzlichen Büroraum investiert. In Kansas City wurde die Modernisierung des Standorts fortgesetzt.

Ausblick
FUCHS erwartete bei der Aufstellung des Jahresabschlusses 2019 am 4. März für das Jahr 2020 ein Umsatzwachstum von +0% bis +4%. Dies beruht sowohl auf organischem Volumenwachstum als auch auf externem Wachstum. Letzteres im Wesentlichen aufgrund der Ende Januar 2020 abgeschlossenen Übernahme von NYE, einem Hersteller synthetischer Hochleistungsschmierstoffe in den USA. Auch beim EBIT ging FUCHS von einem leichten Zuwachs in Höhe von +0% bis +4% aus. Das strikte Kostenmanagement wird fortgeführt und Neueinstellungen werden auf ein Minimum begrenzt. Die negativen Auswirkungen des Corona-Virus auf die Weltwirtschaft und den FUCHS-Konzern sind derzeit nicht abschätzbar, werden aber zumindest temporär zu gravierenden Umsatz- und Ertragsrückgängen führen.

Im Rahmen unserer Wachstumsstrategie werden die umfangreichen Investitionen in Produktionsanlagen und die IT-Infrastruktur fortgesetzt sowie die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten weiter verstärkt. Ziel ist es unter anderem, die komplexer werdenden Anforderungen der Zukunft aktiv zu gestalten. Angesichts der Rentabilität und Finanzstärke des Konzerns soll dieser Prozess, der vorübergehend mit stärkeren Kosten- als Ertragssteigerungen einhergeht, trotz der schwachen Weltkonjunktur weiter fortgesetzt werden. FUCHS plant mit Investitionen in Höhe von 120 Mio EUR, insbesondere in Deutschland, USA, China, Südafrika, Russland und Schweden. Das eingesetzte Kapital wird weiter zunehmen und auch das für den zunehmenden Geschäftsumfang notwendige Nettoumlaufvermögen wird ansteigen. Für das Geschäftsjahr 2020 rechnete FUCHS daher bei der Aufstellung des Jahresabschlusses mit einem Freien Cashflow vor Akquisitionen in Höhe von 130 Mio EUR. Auch diese Erwartung berücksichtigt nicht die negativen Auswirkungen des Corona-Virus auf die Weltwirtschaft.

Verschiebung der Hauptversammlung 2020 aufgrund der Corona-Virus-Pandemie
Vor dem Hintergrund des sich ausbreitenden Corona-Virus und des aktuellen bundesweiten Veranstaltungsverbots wird die FUCHS PETROLUB SE zum gesundheitlichen Schutz aller Teilnehmer die Hauptversammlung nicht wie geplant am 5. Mai 2020 durchführen. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und damit verbundenen behördlichen Auflagen wird die Hauptversammlung voraussichtlich in der zweiten Juni-Hälfte stattfinden. Der neue Termin wird zeitnah festgelegt und kommuniziert. Damit verbunden ist unvermeidbar eine entsprechende zeitliche Verschiebung des Gewinnverwendungsbeschlusses und der Dividendenauszahlung.

Mannheim, 19. März 2020

FUCHS PETROLUB SE
Public Relations
Friesenheimer Str. 17
68169 Mannheim
Tel. +49 621 3802-1104

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Über FUCHS
Der FUCHS-Konzern entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Schmierstoffe und verwandte Spezialitäten für nahezu alle Industrien und Anwendungsbereiche. Das Unternehmen, das 1931 in Mannheim gegründet wurde, beschäftigt weltweit mehr als 5.600 Mitarbeiter in 62 operativ tätigen Gesellschaften. FUCHS ist der weltweit größte Anbieter unter den unabhängigen Schmierstoffherstellern. Die nach Umsatz wichtigsten Märkte sind Westeuropa, Asien und Nordamerika.

Wichtiger Hinweis
Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der FUCHS PETROLUB SE beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Beschaffungspreise, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der Schmierstoffindustrie gehören. Die FUCHS PETROLUB SE übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Pressemitteilung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

 



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