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FRWeekly-briefing: DAX zwischen Bulle und Bär

 

Auch wenn der DAX zum Wochenauftakt etwas lahmt und die 12.000er Marke erneut nicht übersprungen hat: Ein Ende des Aufwärtstrends ist nicht in Sicht.

Die steile Hausse, die der DAX in der letzten Woche startete, endete zum Wochenende in einer gewissen Ernüchterung, die sich auch heute fortgesetzt hat. Die Zielmarke von 12.000 wurde deutlich unterschritten, die Wochengewinne waren mit dem Kursrutsch auf 11.800 Punkte wieder negiert. Andreas Büchler von Börse-Online sieht darin aber kein Indiz für einen Umschwung. Die derzeitige Marktvolatilität ist für ihn eine natürliche Konsolidierungsphase, mit der Anleger in Aufwärtsbewegungen üblicherweise rechnen müssten. Diese Marktkonstellation sei für Investoren interessant, die auf sinkende Kurse spekulieren. Erfolgsversprechend sei dies aber nur auf kurze Sicht. Erst wenn der Index unter 11.400er-Marke falle, müsse die mittelfristig positive Einschätzung hinterfragt werden.

Auch Klaus Buhl, Geschäftsführer der Libra-Invest GmbH, sieht die Bullen vorn. Tendenziell und kurzfristig sei kein größerer Einbruch der Kaufbereitschaft zu erwarten, so Buhl bei börse-online.de.

Eine Meinung, die Andreas  Müller, Experte bei wallstreet-online, unterstützt. Sein Hauptargument:  Der (Shenzhen: 002631.SZ - Nachrichten) deutsche Leitindex sei immer noch an die weiterhin stark performenden US-Indizes gekoppelt. Diese mussten zwar im Tagesverlauf  marginale Verluste hinnehmen, bleiben aber – zumindest bis 16.30 Uhr MEZ - stabil. Der Trump-Effekt sowie das 11. Rekordhoch des Dow in Folge seien für ihn eine hinreichende Stütze, um nicht an eine Trendumkehr zu glauben. Müllers Konklusio: „The trend is your friend.“

(DW)