Deutsche Märkte öffnen in 34 Minuten

Frühjahrsputz: Mit diesen nachhaltigen Tipps kriegst du schnell deine Fenster sauber

Wenn der Frühling naht, wird unweigerlich der Schmutz auf den Fenstern, der sich über die Wintermonate angesammelt hat, sichtbar. Je heller die Sonne ins Fenster scheint, umso mehr stechen unsaubere Stellen an nicht geputzten Fenstern ins Auge. Du weißt sicher, was das bedeutet? Höchste Zeit für den Frühjahrsputz! Wir haben für dich die besten Tipps zur nachhaltigen Reinigung von Fenstern zusammengestellt. Mit diesem Know-how strahlen deine Fenster im Nu mit der Sonne um die Wette. Allerdings gehört schon ein bisschen mehr dazu als ein Eimer Wasser und ein feuchtes Tuch. Wir sagen dir, was du beachten solltest für ein perfektes Putzergebnis.

Fensterputzen auf die ökologische Art

Die wichtigste Zutat beim Putzen: Klar, die Putzmittel. Meist haben wir direkt bestimmte Reiniger im Kopf, wenn es um das Putzen einzelner Bereiche im Haus oder in der Wohnung geht. Oft ist es der schnelle Gang in die Drogerie und der Griff ins Regal zu den chemischen Putzmitteln. Doch das geht auch anders: Und zwar mit ökologischen Mitteln. Eine einfache Methode ist zum Beispiel die Entfernung von Fett, Kalk und anderen Rückständen mit Essig oder Zitrone. Essigsäure kannst du stark verdünnt sehr gut zum Fensterputzen anwenden. Dabei solltest du Fensterbänke aus Stein oder Marmor abdecken, um Beschädigungen zu vermeiden. Am besten verwendest du einen Bio-Essig mit geringem Säuregehalt. Alternativ kannst du auch Zitrone verwenden, die genauso effektiv, aber viel weniger aggressiv ist.

Erst vorreinigen, dann grundreinigen

Bevor du beginnst mit der eigentlichen Reinigung empfiehlt es sich, die Fenster einer gründlichen Vorreinigung zu unterziehen. Groben Schmutz wie beispielsweise Spinnweben kannst du einfach mit einem Handfeger entfernen und sonstige Ablagerungen wie Staub, Insekten etc. mit warmem Wasser und Spülmittel abwaschen. Hier eignet sich am besten ein feines Mikrofasertuch, mit dem du einmal alle Flächen behandelst. Diese Vorarbeit wird sich später auszahlen und auch beim Ergebnis deutlich sichtbar sein. Überschüssiges Wasser kannst du bei der Vorreinigung einfach mit einem Abzieher oder Lederlappen abtrocknen. Erst danach solltest du mit der Hauptreinigung starten.

Ökologische Putzpower: Mineralreiniger

Mit den richtigen Tipps putzt du deine Fenster streifenfrei. (Bild: Getty Images)

Eine gute Alternative zu chemischen Reinigungsmitteln sind Mineralreiniger, die völlig ohne petrochemische Inhaltsstoffe auskommen. Hier übernimmt eine Mischung aus Wasser, Mineralsalzen und Biopflanzenölen sanft die Reinigung deiner Fenster. Das Ergebnis ist mindestens genauso gut wie bei herkömmlichen Putzmitteln, aber Mineralreiniger sind zu 100% biologisch abbaubar. Sie enthalten keine Tenside auf Basis von Erdöl und werden nach einem patentierten, umweltfreundlichen Verfahren hergestellt. Auch für Allergiker und Kinder- sowie Tierhaushalte sind sie bestens geeignet, da sie frei von Säuren und Lösemitteln sind und keine Duft- oder Farbstoffe enthalten.

Schwarz auf weiß: Zeitungspapier als Geheimwaffe

Eine weitere sehr beliebte und umweltfreundliche Methode zur Reinigung bzw. Trocknung von Fenstern ist Zeitungspapier. Dieses effektive und günstige Putzmittel hat im Normalfall jeder zu Hause und es bietet gleich mehrere Vorzüge: Es ist saugfähig, fusselt nicht und durch seine harte und offenporige Struktur eignet es sich optimal zur Fensterreinigung. Um die Scheibe streifenfrei zu trocknen, zerknülle einfach eine Zeitungsseite in der Hand und reibe in kreisenden Bewegungen über das Fensterglas. Jedes Mal, wenn das Zeitungspapier zu feucht wird, tauschst du es gegen eine neue, trockene Seite aus und wiederholst den Vorgang, bis das Fenster komplett gereinigt und streifenfrei ist.

Der beste Zeitpunkt zum Fensterputzen.

Beim Fensterputzen spielt nicht nur das Wetter eine große Rolle, auch die Jahreszeit ist von Bedeutung. Du solltest nicht bei jeder Außentemperatur mit der Reinigung deiner Fenster beginnen. Im Winter zum Beispiel, wenn die Temperaturen des Öfteren unter null Grad fallen, ist kein guter Zeitpunkt. Auch der Sommer ist aufgrund der teilweise hohen Temperaturen weniger geeignet. Deshalb heißt es wohl auch Frühjahrsputz – denn das Frühjahr ist die perfekte Zeit im Jahr, um alle Bereiche in deinem Zuhause einer Grundreinigung zu unterziehen. Aber auch dann gilt, dass du die Fenster nie bei direkter Sonneneinstrahlung putzen solltest, da sie sonst zu schnell trocknen und unschöne Schlieren zurückbleiben.