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Frugalist sein kann helfen, sich bei Inflation für den Ruhestand zu rüsten

Älteres Paar beim Strandurlaub reich
Älteres Paar beim Strandurlaub reich

Inflation und der Ruhestand bilden tendenziell ein Problemfeld. Die Lebenshaltungskosten steigen. Das führt sehr direkt dazu, dass wir nicht wie gewohnt für das Alter sparen und vorsorgen können. Gleichzeitig müssen wir unsere finanziellen Ziele nach oben schrauben. Das, was früher einmal ausgereicht hat, ist häufig eben nicht mehr genug.

Das Problem ist daher vielschichtig und mehrdimensional. Frugalist, also ein besonders sparsamer Mensch zu sein, kann helfen. Es ist zwar ein harter und für mich nicht erstrebenswerter Weg, sich auf einen solchen Lebenspfad zu begeben. Trotzdem gibt es sehr wesentliche Dinge, die wir von diesen Sparsamkeitsgruppen mitnehmen können, um den Spagat zu meistern.

Frugalist sein: Antworten bei Inflation und Ruhestand

Generell können wir auf verschiedene Aspekte abzielen, wie ein Frugalistendasein oder dessen Lehre uns helfen kann, eine hohe Inflation in unsere Ruhestandsplanung einzubeziehen. Ein erster Faktor ist die strenge Kostenkontrolle und Kostendisziplin, die viele aus diesem Bereich gemeistert haben.

Es gibt Kosten, die derzeit steigen und die wir nicht umgehen können. Wir müssen heizen und in irgendeiner Weise mobil sein. Trotzdem schließt sich auch hier die Frage an, wie wir smarter mobil sein könnten. Oder cleverer und funktionaler heizen. Andere Kostentreiber, insbesondere im Konsumbereich, können wir sehr kritisch hinterfragen, ob wir die Preiserhöhungen mittragen müssen. Beziehungsweise generell, ob die Kosten unser Leben bereichern oder ob sie einfach Verschwendung sind. Einsparpotenziale durch Kostendisziplin zu finden ist möglich und sinnvoll, um sich effektiver für den Ruhestand in Zeiten hoher Inflation zu rüsten.

Gleichzeitig ist das Mindset vieler Frugalisten entscheidend. Für sie ist das Sparen zunächst das oberste Gebot. Gerade wenn es um das Thema Ruhestand und Altersvorsorge geht, sollten wir diesen Themenkomplex gegenüber unnötigem Konsum priorisieren. Viele Verbraucher leben zunächst und schauen am Monatsende, was noch gespart werden kann. In Zeiten der hohen Inflation ist das leider des Öfteren auch mal nichts.

Das, was bemerkenswerterweise viele Frugalisten direkt auf dem Radar haben, ist der Vorteil von einer Rendite. Sie sparen nicht nur, sondern investieren häufig langfristig und in günstige, clevere Vehikel. Häufig geht es ihnen um die finanzielle Freiheit und einen Vorruhestand. Die Erkenntnis, dass Rendite dafür der entscheidende Schlüssel ist, hilft uns auch allgemein beim Thema Ruhestand. Und insbesondere in Zeiten der Inflation, die unser Geld konsequent entwertet.

Wir können uns etwas abschauen!

Wir müssen nicht alle Frugalisten sein, um in Zeiten der Inflation unseren Ruhestand zu retten. Aber wir können mit mehr Kostendisziplin, dem Priorisieren des Sparens und der Rendite einen signifikanten Beitrag leisten. Zudem ist die Erkenntnis wichtig, dass Zeit und unsere Sparquote elementare Schlüssel sind, die wir bedienen können.

Wer das verstanden hat, der kann sich finanziell neu aufstellen und ausrichten. Und sich selbst trotz schwieriger Zeit für das Alter besser rüsten.

Der Artikel Frugalist sein kann helfen, sich bei Inflation für den Ruhestand zu rüsten ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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