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Fruchtsaftindustrie rechnet mit schwacher Streuobsternte

·Lesedauer: 1 Min.
Die Fruchtsaftindustrie rechnet in diesem Jahr mit einer schwachen Ernte

Die Fruchtsaftindustrie rechnet in diesem Jahr mit einer besonders schwachen Streuobsternte. "In diesem Jahr haben den Streuobstbeständen die niedrigen Temperaturen und viel Nässe während der Blütezeit zugesetzt", erklärte der Geschäftsführer des Verbands der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF), Klaus Heitlinger, am Donnerstag. Die Streuobsternte werde in diesem Jahr schwach sein und voraussichtlich rund 300.000 Tonnen betragen.

Aufgrund der zunehmenden Schwächung der Bäume in den letzten Jahren seien diese anfälliger für Krankheiten geworden. Insgesamt müsse deshalb davon ausgegangen werden, dass das Ertragspotenzial der Streuobstwiesen weiter sinken werde, erklärte Heitlinger weiter.

Im Frühjahr 2021 wurde die Blütezeit der mittelfrühen Apfelsorten durch niedrige Temperaturen und viel Nässe gestört. Insgesamt sind die Bäume auf Streuobstwiesen laut VdF bereits seit einigen Jahren besonderen Belastungen aufgrund von Klimaveränderungen ausgesetzt: Der Verband beklagte späte Nachtfröste zur Blütezeit, anhaltende Hitzeperioden und insgesamt zu wenig Niederschlag.

Auch die zunehmende Überalterung des Streuobstbestands und dass diese immer seltener gepflegt und bewirtschaftet würden, sei ein wachsendes Problem für die Safthersteller. "Denn damit fehlen nicht nur wertvolle Rohstoffe zur Saftherstellung, sondern auch der besondere Geschmack der vielen alten Obstarten auf den Streuobstwiesen", erklärte der VdF.

fho/hcy

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