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Fruchtbarkeitsbehandlungen erhöhen das Schlaganfall-Risiko bei Frauen, zeigt eine Studie

Eine neue Studie zeigt, dass Fruchtbarkeitsbehandlungen offenbar das Schlaganfall-Risiko bei Frauen erhöhen. - Copyright: Getty Images / The Good Brigade
Eine neue Studie zeigt, dass Fruchtbarkeitsbehandlungen offenbar das Schlaganfall-Risiko bei Frauen erhöhen. - Copyright: Getty Images / The Good Brigade

Eine Schwangerschaft ist für viele Menschen etwas Wunderbares, doch jedes sechste Paar in Deutschland benötigt medizinische Hilfe, um sich den eigenen Kinderwunsch zu erfüllen. Dies geht aus dem Jahrbuch 2021 des Deutschen IVF-Registers hervor. Die Zahl der Kinder, die mithilfe von künstlicher Befruchtung geboren werden, steigt in Deutschland zudem seit Jahren an.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge kamen 2020 insgesamt 773.144 Babys auf die Welt, 22.209 von ihnen mithilfe medizinischer Unterstützung – das entspricht etwa drei von 100 Kindern. Wissenschaftler haben jetzt in einer neuen Studie festgestellt, dass ein Zusammenhang zwischen Fruchtbarkeitsbehandlungen und einem erhöhten Schlaganfall-Risiko besteht.

Eltern Handy
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Bereits in vorherigen Studien hatten Forscher Gesundheitsrisiken, die mit Fruchtbarkeitsbehandlungen einhergehen, untersucht. Doch die neue Studie ist die größte ihrer Art. Daten von 31.339.991 Schwangeren in den USA, die im Zeitraum von 2010 bis 2018 entbunden haben, wurden untersucht. 287.813 von ihnen hatten eine Behandlung erhalten – das entspricht 0,9 Prozent. Die Daten stammen aus der Nationwide Readmissions Database, in der Daten von stationären Krankenhausaufenthalten aus 28 US-Bundesstaaten gespeichert sind.

Risiko nach Fruchtbarkeitsbehandlung dennoch gering

Der Studie zufolge lag die Rate der Krankenhausaufenthalte wegen eines Schlaganfalls innerhalb von zwölf Monaten nach der Geburt bei Personen, die keine Behandlung erhielten, bei 29 pro 100.000. Bei denjenigen, die eine Behandlung erhielten, stieg diese Rate auf 37 pro 100.000. Damit erhöhe eine Fruchtbarkeitsbehandlung das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, um etwa 27,6 Prozent.

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Speziell bei ischämischen Schlaganfällen – welche auftreten, wenn die Blutversorgung im Gehirn unterbrochen wird – erhöhte sich das Risiko, einen solchen zu erleiden, bei den behandelten Frauen um 55 Prozent. Bei hämorrhagischen Schlaganfällen – also solchen, die durch eine Blutung im Gehirn ausgelöst werden – verdoppelte es sich sogar.

Dennoch bestehe kein Grund zur Sorge, sagte der Hauptautor der Studie, Cande V. Ananth, der "New York Times". Zwar sei es wichtig, Frauen über das erhöhte Risiko aufzuklären, doch die absolute Anzahl von Schlaganfällen nach einer Geburt sei gering – mit oder ohne Fruchtbarkeitsbehandlung.