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Fresenius leitet Entflechtung von Dialysetochter FMC ein

BAD HOMBURG (dpa-AFX) -Der Bad Homburger Fresenius-Konzern treibt die Loslösung von seiner kriselnden Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) DE0005785802 wie erwartet voran. Die zuständigen Gremien hätten die Dekonsolidierung des Blutwäschespezialisten im Wege eines Formwechsels der FMC in eine Aktiengesellschaft zugestimmt, teilte der Dax DE0008469008-Konzern am Dienstagabend mit. Auf einer noch einzuberufenden außerordentlichen Hauptversammlung Anfang des dritten Quartals 2023 solle der Beschluss über den Formwechsel gefasst werden, hieß es weiter. Der Vollzug wird dann bis Ende des Geschäftsjahres erwartet. Auch der FMC-Aufsichtsrat stimmte dem Vorhaben zu.

Die Nachricht kommt nicht gänzlich überraschend, Fresenius hatte bereits vor zwei Wochen entsprechende Pressespekulationen bestätigt, wonach der Konzern den Formenwechsel erwägt.

Fresenius ist zwar nur mit rund einem Drittel an FMC beteiligt, durch das aktuelle Konstrukt der Kommanditgesellschaft auf Aktien fließt der Beitrag des Dialyseunternehmens aber komplett bei der Mutter ein. Dadurch erwiesen sich die Schwierigkeiten der Blutwäschespezialisten für Fresenius zuletzt immer mehr als Bürde: FMC litt in der Pandemie unter der hohen Sterblichkeit seiner Dialysepatienten an Corona. Überdies machte dem Unternehmen ein Mangel an Pflegekräften in den Vereinigten Staaten zu schaffen, dem größten und wichtigsten Markt für den Dialysesanbieter. Als Belastung hinzu kamen Lieferkettenprobleme sowie steigende Löhne und Materialkosten. Mit dem Formenwechsel wäre der Konzern künftig diese Last los, da FMC nur noch als Beteiligung berücksichtigt werden dürfte.