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Freizeit: Zu viel ist ebenso schädlich wie zu wenig

·Lesedauer: 2 Min.
Freizeit: Zu viel ist ebenso schädlich wie zu wenig

Die viele freie Zeit während des Lockdowns hat bei vielen dazu geführt, ihre Freizeitgestaltung zu überdenken.

Während manche das Kochen neu oder wieder entdeckt sowie viel gelesen haben, wussten andere manchmal nicht, wohin mit der freien Zeit. Eine neue Studie hat jetzt beleuchtet, dass zu viel Freizeit nicht unbedingt besser ist - vor allem dann nicht, wenn man sie nicht füllen kann.

Wer zu viel freie Zeit hat, könnte ähnlich gestresst sein wie jemand, der kaum weiß, wie er sein Tagewerk erledigen soll. “Wir haben festgestellt, dass zu viele Stunden zur freien Verfügung größeren Stress und niedrigeres Wohlbefinden zur Folge hat. Kaum Zeit zu haben ist schlecht, doch zu viel ist nicht unbedingt besser", erklärte Studienautorin Dr. Marissa Sharif, Assistenzprofessorin für Marketing an der Wharton School.

Dr. Sharif analysierte mit ihrem Team die Daten von mehr als 21.000 Leuten, die zwischen 2012 und 2013 am American Time Use Survey teilgenommen hatten. Die Teilnehmenden führten haarklein auf, wie sie die

vergangenen 24 Stunden verbracht hatten. Dabei erfassten sie alle Unternehmungen und wie lange diese in Anspruch nahmen. Sie führten zudem Buch über ihr Wohlbefinden.

Die Forscher*innen konnten sehen, dass das Wohlbefinden mit mehr Freizeit zunahm aber nur bis zu zwei Stunden. Danach war es gleichbleibend und nahm nach fünf Stunden sogar ab.

Daraufhin schauten sich die Wissenschaftler*innen das Phänomen in einem weiteren Experiment mit über 6.000 Teilnehmenden näher an.

"Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass ganze Tage zur freien Verfügung die Menschen ähnlich unglücklich machte. Man sollte also darauf hinarbeiten, die Anzahl der Freizeit-Stunden in Maßen zu halten”, erklärte Dr. Sharif. "In Fällen, in denen Menschen unverhältnismäßig viel Freizeit zur Verfügung haben - zum Beispiel Rentner oder Menschen ohne Arbeit - ist es angeraten, diese Zeit sinnvoll zu füllen".

Die Ergebnisse sind im Fachmagazin 'Journal of Personality and Social Psychology' nachzulesen

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