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Eine Frau verkaufte ihre Wohnung, um auf eine dreijährige Kreuzfahrt zu gehen – jetzt will sie ihr Geld zurück

Die 400-Kabinen große MV Geimini. - Copyright: Life at Sea Cruises
Die 400-Kabinen große MV Geimini. - Copyright: Life at Sea Cruises

Es sollte eine berauschende Reise werden, um den ganzen Globus sollte es gehen. Zahlreiche Kunden haben bis zu sechsstellige Beträge gezahlt, um auf der Kreuzfahrt MV Gemini Cruise dabei zu sein. Im November sollte es so weit sein. Doch daraus wird jetzt wahrscheinlich nichts mehr. Viele Kunden, die Tausende von US-Dollar für eine mehrjährige Kreuzfahrt ausgegeben hatten, fordern jetzt ihr Geld zurück.

Die Ende Februar angekündigte Kreuzfahrt sollte im November von Istanbul aus starten und alle sieben Kontinente und 135 Länder ansteuern. Die Reiseplanung wird indessen von Managementproblemen geplagt, die so gewaltig sind, dass die Kunden davor zurückschrecken, an Bord zu gehen.

Das Kreuzfahrtschiff MV Gemini wurde von dem Unternehmen Miray Cruises und der Tochtergesellschaft Life at Sea Cruises organisiert. "CNN" berichtet nun, dass zwischen der Mutter- und der Tochterfirma seit Monaten Funkstille herrscht wegen der Kreuzfahrt. Die genaueren Hintergründe sind bisher offenbar nicht bekannt.

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In einer Pressemitteilung vom 10. März erwähnte Miray Cruises, dass das Kreuzfahrtschiff vor der Reise, die noch Monate entfernt ist, "überholt" werden würde. Miray Cruises antwortete nicht sofort auf eine Anfrage von Business Insider nach einem Kommentar, teilte jedoch in einem Webinar für Passagiere im Mai mit, dass die Reise immer noch stattfinden würde, so "CNN".

Kimberly Arizzi gehörte zu den ersten, die sich im März für die Kreuzfahrt anmeldeten, und schickte damals eine Anzahlung von 5000 Dollar (4700 Euro) für die Kreuzfahrt, wobei sie sich direkt mit dem Life at Sea-Verkaufsteam in Verbindung setzte, erklärte Arizzi gegenüber Business Insider. Doch die Berichte über die Turbulenzen bei den Veranstaltern veranlassten Arizzi und andere Kunden, ihre Pläne zu ändern.

"Ich dachte, ich hätte mein Leben für die nächsten Jahre im Griff", so Arizzi zu Business Insider. "Es sind nicht nur die Möbel, die ich verloren habe, es war die Boots-Utopie – die Idee, in einer gleichgesinnten Gemeinschaft zu sein, die zum ersten Mal etwas gemeinsam unternimmt."

Eine Frau verkaufte ihre Wohnung im Vorfeld der Reise

Arizzi, die in Chicago lebt, verkaufte Kleidung, Möbel und ihren Fernseher im Wert von Tausenden von Dollar, um sich auf die Kreuzfahrt vorzubereiten. Sie sei kürzlich in den Ruhestand gegangen, habe ihre Wohnung verkauft und sei in einen Wohnwagen gezogen, sagte sie.

Jim Cremer, ein weiterer Kunde, erklärte Business Insider, dass die Reise ursprünglich seine "Traumreise" war. Er sei im Moment aber "nicht zuversichtlich ist, dass Miray es durchziehen kann".

In einer Facebook-Gruppe für die Life at Sea-Community mit fast 800 Mitgliedern schrieb Mike Petterson, der ehemalige Geschäftsführer von Life at Sea, dass sein Unternehmen nach einer Trennung von Miray Rückerstattungen ausgestellt und Zweifel daran geäußert habe, ob das Schiff bis November bereit sein würde, in See zu stechen.

Tatsächlich hat Arizzi ihre Anzahlung am 20. April zurückerstattet bekommen, sagte sie Business Insider.

Petterson antwortete nicht sofort auf die Anfrage von Business Insider um einen Kommentar.

Die beiden Unternehmen, die die Reise organisieren würden, hatten sich getrennt

Die Muttergesellschaft Miray gibt unterdessen zwei bis drei Webinare pro Tag, um die Bedenken der Kunden über die Zukunft der Reise auszuräumen, schilderte Arizzi im Gespräch mit Business Insider.

Miray plane, die Kreuzfahrt fortzusetzen und die Kunden drei Tage früher nach Istanbul einzuladen, um auf dem Schiff zu feiern, sagt Arizz zu Business Insider. Für sie ist das keine Option mehr. Sie würde nächstes Jahr nicht mehr teilnehmen, geschweige denn eine weitere Anzahlung leisten. Sie habe beschlossen, stattdessen bis zum Sommer eine kurzfristige Kreuzfahrt zu machen "und zu sehen, was es im nächsten Jahr gibt".

"Ich glaube, dass das Gemini-Schiff fahren wird, aber ich glaube einfach nicht, dass ich darauf glücklich sein werde."

Den Originalartikel lest ihr hier.

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