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Französisches Innenministerium beauftragt IDEMIA und Sopra Steria mit der Entwicklung eines neuen Standard-Grenzkontrollsystems

·Lesedauer: 6 Min.
  • Das französische Innenministerium hat das Konsortium aus IDEMIA und Sopra Steria damit beauftragt, ein neues Standard-Grenzkontrollsystem (CCAF) zu planen, zu entwickeln, einzuführen, zu pflegen und zu aktualisieren.

  • Die Einführung von CCAF ist Teil der für 2022 geplanten Einführung des Einreise-/Ausreise-Erfassungssystems (EES) der EU, mit dem die Außengrenzen des Schengen-Raums besser gesichert und vor allem das Problem des Aufenthalts ausländischer Staatsbürger über die Gültigkeitsdauer ihres Visums hinaus angegangen werden soll.

  • Die biometrischen Technologien, die CCAF zugrunde liegen, werden dazu beitragen, dass Grenzkontrollen schneller und genauer durchgeführt werden können.

CCAF ist ein ambitioniertes Projekt, bei dem es darum geht, ein leistungsfähiges Standardsystem aufzubauen, mit dem alle Grenzkontrollaktivitäten optimal koordiniert und harmonisiert werden können. Das System soll in Frankreich im Laufe des Jahres 2021 eingeführt werden.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20210129005391/de/

(Photo: Business Wire)

Bei der Entwicklung von CCAF wird neben den grundlegenden Anforderungen an die Sicherstellung von Sicherheit und Genauigkeit der Grenzkontrollen auch auf Interoperabilität und Skalierbarkeit geachtet. Das System wird so konzipiert sein, dass es künftigen Änderungen der französischen und EU-Rechtsvorschriften sowie dem wachsenden Reiseverkehr vom französischen Festland in die französischen Überseegebiete und umgekehrt gerecht wird.

Dank biometrischer Erkennungsverfahren wird das System dazu beitragen, die Grenzkontrollen der Reisenden zu verkürzen, ohne dass an den französischen Grenzen zusätzliches Wachpersonal eingestellt werden muss.

IDEMIA und Sopra Steria werden intensiv zusammenarbeiten und ihre umfangreichen Erfahrungen im Bereich ID-Management, insbesondere in Bezug auf die Grenzsicherheit, sowie ihr detailliertes Know-how hinsichtlich der kritischen, in Frankreich eingesetzten Systeme nutzen.

Bei dem CCAF-Projekt geht es um sehr viel, unter anderem um die Notwendigkeit, bei der Entwicklung von IT-Systemen für die EU im Hinblick auf bevorstehende internationale Sportgroßveranstaltungen wie die Rugby-Weltmeisterschaft 2023 und die Olympischen Spiele 2024 in Paris eine hohe Flexibilität und Reaktionsfähigkeit zu beweisen. Bei diesem gemeinsamen Projekt vertraute das Ministerium auf die Kompetenz und das Know-how des Konsortiums, die sehr anspruchsvollen betriebswirtschaftlichen, technischen und regulatorischen Anforderungen und die knappen Liefertermine für die Meilensteine des Projekts erfüllen zu können.

„Wir sind sehr dankbar für das Vertrauen, das man beim französischen Innenministerium in unser Know-how und unsere Kompetenz im Bereich der automatischen Grenzkontrollen gesetzt hat. Ziel des CCAF-Projekts ist es, ein standardisiertes, robustes Grenzkontrollsystem zu entwickeln und zu perfektionieren, das noch besser und sicherer ist. Gemeinsam mit unserem Partner Sopra Steria setzen wir uns dafür ein, ein wegweisendes System bereitzustellen, das ein hohes Maß an Sicherheit und mehr Komfort für die Reisenden bietet", so Pascal Fallet, Senior Vice President Europe des Bereichs Public Security and Identity von IDEMIA.

„Das Innenministerium ist schon seit vielen Jahren unser Kunde. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir zusammen mit unserem Partner IDEMIA jetzt den Auftrag erhalten haben, das neue Standard-Grenzkontrollsystem zu entwickeln und einzuführen. Die Fachkompetenz und das Know-how von IDEMIA als Weltmarktführer in der Biometrie ergänzen auf ideale Weise unseren eigenen Kompetenzen als renommierter Systemintegrator für umfangreiche Systeme von Regierungsbehörden in komplexen Umgebungen. Dies ist ein großer Vorteil und gewährleistet den Erfolg des Projekts. Gemeinsam mit IDEMIA setzen wir uns dafür ein, ein zuverlässiges, sicheres System zu entwickeln. Durch den Einsatz modernster Technologien wird es die geforderte Servicequalität nachhaltig gewährleisten können", so Georges Wakim, Security Market Director von Sopra Steria.

In Frankreich ist IDEMIA derzeit für das automatische Grenzkontrollsystem für Passagiere und das Datenverarbeitungssystem für Visa- und Asylanträge verantwortlich. IDEMIA führt darüber hinaus regelmäßig Pilotprojekte mit verschiedenen privaten und öffentlichen Partnern durch, darunter Aéroports de Paris (ADP Group), Air France und seit kurzem auch mit Lyon Aéroports (MONA by Vinci Airports), um den Komfort für die Passagiere der Flughäfen durch biometrische Verfahren zu steigern.

Sopra Steria ist häufig für das französische Innenministerium tätig und bringt viele bekannte Projekte zum Erfolg. So wirkt die Unternehmensgruppe in Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen EU-Mitgliedstaaten beispielsweise an der Entwicklung des Schengen-Grenzkontrollsystems mit, sie entwickelt und liefert Apps für die Suche nach sicherheitsrelevanten Dateien für die französische Polizei, und sie ist mit der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Verwaltung der Angelegenheiten ausländischer Migranten in Frankreich befasst.

Im vergangenen Juni erhielten IDEMIA und Sopra Steria von der EU-Agentur eu-LISA den Auftrag, das neue gemeinsame System für den Abgleich biometrischer Daten (sBMS) für den Grenzschutz im Schengen-Raum zu entwickeln.

Über IDEMIA

IDEMIA, der weltweit führende Anbieter im Bereich „Augmented Identity‟, stellt eine vertrauenswürdige Umgebung bereit, in der Bürger und Verbraucher gleichermaßen in der Lage sind, ihre täglichen Aktivitäten (wie z. B. Bezahlen, Vernetzen und Reisen) sowohl in der physischen als auch in der digitalisierten Welt auszuführen.

Die Sicherung unserer Identität ist in der Welt, in der wir heute leben, von allergrößter Bedeutung. Mit unserem entschiedenen Eintreten für „Augmented Identity‟, eine Identität, die für Privatsphäre und Vertrauen sorgt und sichere, authentifizierte und verifizierbare Transaktionen gewährleistet, definieren wir die Art und Weise neu, wie wir eines der wichtigsten Güter – unsere Identität – für Personen oder Objekte begreifen, herstellen, nutzen und schützen, und zwar immer und überall dort, wo es um Sicherheit geht. Wir stellen „Augmented Identity‟ für internationale Kunden aus den Sektoren Finanzen, Telekommunikation, Identitätsdienste, öffentliche Sicherheit und IoT bereit. Mit nahezu 15.000 Mitarbeitern weltweit bedient IDEMIA Kunden in 180 Ländern.

Weitere Informationen finden Sie unter www.idemia.com / Folgen Sie uns unter @IdemiaGroup auf Twitter.

Über Sopra Steria

Als führender europäischer Management- und Technologieberater unterstützt Sopra Steria seine Kunden dabei, die digitale Transformation voranzutreiben und konkrete, nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Sopra Steria bietet mit Beratung, Digitalisierung und Softwareentwicklung umfassende End-to-End-Lösungen, die große Unternehmen und Behörden wettbewerbsfähiger und leistungsfähiger machen – und zwar auf Grundlage von tiefgehendem Branchen-Know-how, von innovativen Technologien und von einem auf Zusammenarbeit ausgerichteten Konzept. Das Unternehmen stellt die Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns mit dem Ziel, seinen Kunden effiziente digitale Technologien bereitzustellen und eine positive Zukunft für alle zu gestalten. Mit 46.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 25 Ländern erzielte der Konzern 2019 einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro.

The world is how we shape it.

Sopra Steria (SOP) ist an der Euronext Paris notiert: (Compartment A) – ISIN: FR0000050809

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.soprasteria.com

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Originalversion auf businesswire.com ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20210129005391/de/

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