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Französischer Entsorger Veolia zuversichtlich bei Suez-Übernahme

·Lesedauer: 1 Min.

AUBERVILLIERS (dpa-AFX) - Der französische Abfallentsorger Veolia zeigt sich zuversichtlich, international grünes Licht für die Übernahme des heimischen Konkurrenten Suez <FR0010613471> zu erhalten. "Wir haben bereits fünf Genehmigungen bekommen, darunter eine in den USA", sagte Vize-Generaldirektorin Estelle Brachlianoff am Mittwoch mit Blick auf internationale Wettbewerbsbehörden. Insgesamt müssten 20 Kartellbehörden entscheiden, unter ihnen die Brüsseler EU-Kommission.

Veolia-Konzernchef Antoine Frérot sagte in Aubervilliers bei Paris, die Übernahme solle bis Jahresende abgeschlossen werden. Die beiden weltweit tätigen Konzerne hatten im April nach monatelangem Streit die Weichen für ein Zusammengehen gestellt. Für Veolia ist es bereits der zweite Versuch, Suez zu übernehmen. 2012 war eine Übernahme unter anderem an kartellrechtlichen Bedenken gescheitert.

Der neue Verbund soll auf einen Umsatz von etwa 37 Milliarden Euro kommen, beschäftigt werden rund 230 000 Menschen. Der Konzern hat auch ein starkes Standbein in der Wasserversorgung.

In Deutschland komme der neue Verbund auf etwas zwei Milliarden Euro Umsatz, sagte Brachlianoff. Er sei dort in den Bereichen Abfall, Energie oder Recycling tätig.

Nach dem Zusammenschluss soll ein "neues Suez" als Ausgliederung entstehen. Dieser Teil soll einen Umsatz von etwa sieben Milliarden Euro haben. Die Aktionäre sollen überwiegend französisch sein. Geplant ist, dass der ausgegliederte Suez-Teil neben einer Tätigkeit in Frankreich Wassergeschäfte etwa in Italien, Tschechien und Indien führt.

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