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Frankreichs Notenbankchef: EZB könnte 2024 über Zinssenkungen nachdenken

PARIS (dpa-AFX) -Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte im kommenden Jahr über erste Zinssenkungen nachdenken. Dies deutete Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau am Freitag während eines Auftritts in der Nähe von Paris an. "Die Frage einer Senkung kann sich im Laufe des Jahres 2024 stellen, aber nicht jetzt." Wenn ein Mittel wirksam sei, müsse man zunächst abwarten, bis es tatsächlich wirke, sagte der Franzose mit Blick auf die deutlichen Zinsanhebungen der EZB gegen die hohe Inflation.

Weitere Zinsstraffungen schloss Villeroy de Galhau zwar nicht grundsätzlich aus. Er sagte aber: "Sofern es keinen Schock gibt, sind die Zinserhöhungen nun vorbei." An den Finanzmärkten wird derzeit auf eine erste Zinssenkung bereits im Frühjahr 2024 gesetzt. Terminkontrakte deuten auf Zinssenkungen von insgesamt mehr als einem Prozentpunkt im Jahresverlauf hin. Nicht alle Ökonomen teilen derart offensive Markterwartungen. "Der Markt setzt wohl auf zu frühe EZB-Zinssenkungen", sagt etwa Commerzbank-Chefökonom Jörg Krämer.

Mit Blick auf Inflationszahlen vom Donnerstag sagte Villeroy de Galhau, die Inflation gehe aktuell schneller zurück als erwartet. Die Zahlen für November hatten an den Finanzmärkten starke Reaktionen hervorgerufen, weil die Inflation nicht nur deutlich gesunken war, sondern mit 2,4 Prozent auch wieder in Reichweite des mittelfristigen EZB-Ziels von zwei Prozent liegt. Fachleute sind allerdings skeptisch, ob das Inflationsziel so bald nachhaltig erreicht wird.