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Frankfurts riskanter Weg bei Kostic

·Lesedauer: 3 Min.
Frankfurts riskanter Weg bei Kostic
Frankfurts riskanter Weg bei Kostic

Wenn Filip Kostic einmal auf der Bank sitzt oder nicht im Training auftaucht, dann schrillen im Umfeld von Eintracht Frankfurt schnell die Alarmsirenen.

Doch die Hessen gaben mit Blick auf die vergangene Woche Entwarnung, es habe sich beim Serben um eine Erkältung gehandelt.

Im Testspiel gegen den AS Saint-Étienne konnte der 28-Jährige dann noch 30 Minuten mitwirken, auffällig wurde er diesmal jedoch nicht mehr. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Viele Gerüchte rund um Kostic

Geschenkt! Kostic zählt nicht mehr zu den Spielern, die in Frankfurt in der Vorbereitung etwas beweisen müssen.

Trotzdem zieht der Linksfuß bei jeder Übungseinheit voll mit, agiert auch in den Partien gegen unterklassige Gegner auf hohem Niveau. Wird dies Kostic auch weiterhin für die Eintracht zeigen? (Sebastian Rode neuer Kapitän)

Die Gerüchteküche brodelt. Lazio Rom, AS Rom, Inter Mailand und zwischendrin Hertha BSC – wobei Ex-Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic dieses Kapitel in einem Interview bei Sky (“Das könnnt ihr streichen”) schloss – sollen den Nationalspieler auf dem Zettel haben.

Doch nach SPORT1-Informationen sind die angedachten Modelle für die italienischen Teams aktuell des fehlenden Geldes wegen inmitten der Coronakrise kaum zu realisieren.

Die Roma beispielsweise müsste etwa durch einen Verkauf von Pedro Platz im Kader schaffen, Lazio könnte, wenn überhaupt, einen Leihdeal mit anschließender Kaufpflicht schnüren. Schwierig!


Krösche und Glasner gehen von Kostic-Verbleib aus

Die Frankfurter preschen zudem öffentlich offensiv nach vorne. Sportvorstand Markus Krösche erklärte am Rande der Partie gegen Saint-Étienne im hr-fernsehen: “Ein Verbleib ist sehr wahrscheinlich. Filip fühlt sich wohl in Frankfurt. Wir wissen, was wir an Filip haben und Filip weiß, was er an der Eintracht hat.”

Wie hoch die Wahrscheinlichkeit auf einer Skala von eins bis zehn sei, wurde der 40-Jährige gefragt. “Acht”, entgegnete Krösche.

Eintracht-Trainer Oliver Glasner ging sogar noch etwas weiter und vergab “neun bis zehn”. Das Duo lehnt sich damit weit aus dem Fenster, fernab der sonst so häufig getätigten diplomatischen Aussagen á la “wir wissen noch nicht, was auf dem Markt passieren wird”.

Trotz aller Spekulationen liegt SPORT1-Informationen zufolge weiterhin keine Offerte auf dem Tisch.

Ist Kostic für andere Teams zu teuer?

Das Gesamtpaket Kostic ist ein teures, es geht um den letzten großen Vertrag in der Karriere des Nationalspielers.

Die Ablöse sollte bei mindestens 25 Millionen Euro liegen, ein neuer Klub müsste wohl auch in Sachen Gehalt über vier bis fünf Jahre gesehen mit 20 Millionen Euro rechnen.

Sind die Verantwortlichen deshalb 31 Tage vor der Schließung des Transferfensters so entspannt? Möglicherweise hat Kostic intern bereits seine Bereitschaft signalisiert, in Frankfurt bleiben zu wollen.

Riskanter Weg von Krösche und Glasner

Glasner und Krösche gehen dennoch einen riskanten Weg. Diese Aussagen müssen stimmen, sie lassen sich auch bei einer anderweitigen Entwicklung kaum wegwischen.

Es geht um Glaubwürdigkeit und Standhaftigkeit. Ein schmaler Grat, auf dem sich das Duo in der Causa Kostic bewegt.



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