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Fortnite-Coach: Mann verdient Geld mit Zock-Tipps

Christian Bernhard
Freier Autor

Fortnite ist aktuell das beliebteste Online-Spiel weltweit, mehr als 100 Millionen Menschen zocken es. Um das Spiel ist ein regelrechtes Business entstanden, von dem auch Personen wie Dean Ford profitieren. Er ist Fortnite-Coach – und hofft, demnächst ganz davon leben zu können.

Mittlerweile gibt es sogar schon Benefiz-Fortnite-Turniere, wo gemeinsam für einen guten Zweck gezockt wird. (Bild: Getty Images)

Der Schotte kann stundenweise gebucht werden und stellt dann seinen Klienten Fortnite-Tipps zur Verfügung. Fords Kundschaft ist höchst unterschiedlich: Mal sind es Achtjährige, die sich verbessern wollen, mal auch über 50-Jährige. Viele seiner Kunden sind Eltern, die seine Dienste in Anspruch nehmen, um mit ihren Kindern spielen und mithalten zu können.

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Der 25-Jährige, der in der Gamer-Szene auch als “Lostbean” bekannt ist, spricht gegenüber “LAD Bible” von einem “Traumjob”, da er sich seine Arbeitszeit komplett frei einteilen kann. “Ich kann jederzeit arbeiten und Zeit mit meiner Freundin verbringen, wann immer ich mag, statt von 9 bis 17 Uhr im Büro zu sitzen.”

Ford betont: “Die Welt verändert sich”

Ford verdient damit im Moment um die 2.300 Euro pro Monat – er hofft, dass er in Zukunft sein ganzes Einkommen darüber bestreiten kann. Den Kritikern, die davor warnen, dass Kinder nicht stundenlang vor dem PC sitzen sollten, entgegnet er: “Die Welt verändert sich.”

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Zu seinen Kinder- und Jugend-Zeiten hätten die Menschen noch alleine gezockt und sich “in einer einsamen Online-Welt” womöglich verloren. “Heute ist es komplett anders: Du spielst zusammen mit Menschen aus der ganzen Welt, du sozialisierst dich mit ihnen, hast Spaß.” Ford betont aber auch, dass es die “richtige Balance” brauche: “Du solltest nicht den ganzen Tag vor dem Computer sitzen, du musst auch rausgehen.”

Der Schotte ist davon überzeugt, dass der Fortnite-Hype nicht ewig anhalten wird. Aber er ist sich auch sicher, dass es nicht das letzte erfolgreiche Online-Spiel sein wird. Seiner Meinung nach gehört die Zukunft VR, sprich virtueller Realität.

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