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F1 Sachir 2020: Verstappen Schnellster in Bahrain, Russell fällt zurück

Christian Nimmervoll
·Lesedauer: 2 Min.

In Abwesenheit von Lewis Hamilton sicherte sich Max Verstappen die Bestzeit im dritten Freien Training zum Grand Prix von Sachir in Bahrain. Der Red-Bull-Pilot wurde auf dem verkürzten "Outer Circuit" in 54.064 Sekunden gestoppt und verwies damit Valtteri Bottas (Mercedes/+0,206) und Pierre Gasly (AlphaTauri/+0,363) auf die Plätze.

Hier das komplette Trainingsergebnis abrufen!

Hamilton-Ersatz George Russell, am Freitag noch in beiden Sessions Schnellster, wurde am frühen Samstagabend auf den Boden der Realität zurückgeholt. Der von Williams ausgeliehene Mercedes-Junior verlor vier Zehntelsekunden auf Bottas und sechs auf Verstappen. Das bedeutete unterm Strich den siebten Platz im Klassement.

"Max hat Blut geleckt!"

Viel mehr Sorgen als das teaminterne Duell bereitet Mercedes aber die starke Performance von Verstappen. Die 'Sky'-Experten sind sich einig: "Max hat Blut geleckt. Er weiß, dass das sein Tag für die Pole werden könnte." Und Martin Brundle meint: "Die Fahrer beschweren sich über Untersteuern. Aber es sieht danach aus, dass bei denen irgendwas ganz gut funktioniert."

Auf der ungewöhnlichen Strecke und in Abwesenheit des bereits feststehenden Weltmeisters scheint zwar das Pole-Duell auf Verstappen vs. Bottas hinauszulaufen. Aber dahinter liegt das Verfolgerfeld dicht beisammen: Gasly auf P3, Esteban Ocon (Renault) auf P4, Lando Norris auf P6 - und selbst Alexander Albon (Red Bull) auf P6 hatte nur 0,565 Sekunden Rückstand auf Verstappen.

Insgesamt lagen nicht weniger als 15 Autos innerhalb von 0,794 Sekunden! Das bedeutet: Im Qualifying wird vermutlich jeder noch so kleine Fehler abgestraft. 15. war übrigens Sebastian Vettel, für den die Session nicht nach Wunsch gelaufen ist. Denn bei ihm begann Ferrari in den letzten Minuten mit einem Wechsel der Power-Unit.

Vettel: Wechsel der Power-Unit am Ferrari

Ob der rechtzeitig vor dem Qualifying abgeschlossen sein wird, steht in den Sternen. Ursache war kein Motorschaden, sondern laut Ferrari handelt es sich um einen präventiven Komponententausch. Weil Vettel auf eine Power-Unit aus seinem Pool zurückwechseln kann, droht ihm zumindest keine Grid-Strafe.

Die kassiert dafür Pietro Fittipaldi (Haas), bei dem über Nacht Steuerelektronik und Batterie gewechselt werden mussten. Er belegte in FT3 den 19. Platz, war um 0,319 Sekunden langsamer als Kevin Magnussen (17.). Seine beste Rundenzeit wurde Fittipaldi gestrichen (wegen Track-Limits in Kurve 8). Selbst mit der wäre er aber 19. geblieben.

Und Jack Aitken? Der Russell-Ersatzmann bei Williams ließ kurz vor Ende der Session aufhören, als er in den Minisektoren 2, 3 und 4 der Strecke (unterteilt in insgesamt 18 Minisektoren) sogar absolute Bestzeit aufstellte! Das deutet auf flache Flügel hin. In den Kurven verlor er aber viel Zeit, und so wurde er unterm Strich 20. und Letzter.

Aktuelle Informationen und Reaktionen finden Sie in unserem Paddock-Live-Ticker!

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.