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Forderung der Union: Wohnraumoffensive weiterführen

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BERLIN (dpa-AFX) - Die sogenannte Wohnraumoffensive hat die Probleme von Wohnungssuchenden nach Darstellung des Großstadt-Beauftragten der Unionsfraktion Kai Wegner vielerorts noch nicht gelöst. Der Druck auf den Immobilienmärkten der großen Städte und Ballungsräume sei immer noch da, sagte der Berliner CDU-Abgeordnete Wegner am Dienstag im Inforadio des RBB. "Bund, Länder und Kommunen sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass mehr gebaut wird. Diese Kraftanstrengung darf mit der Wahl nicht enden."

Wegner würdigte die Offensive als größte Kraftanstrengung zur Entlastung der Wohnungsmärkte in den vergangenen 25 Jahren. Aus der Opposition kommt jedoch viel Kritik, dass von den angestrebten 1,5 Millionen neuen Wohnungen noch nicht alle fertig seien.

"Wir haben gesagt, dass wir 1,5 Millionen bauen beziehungsweise anstoßen wollen", sagte Wegner. Er wolle sich auch gar nicht immer auf eine Zahl festlegen. "Ich finde, dass auch 1,5 Millionen zu wenig sind." Es müsse noch mehr Geld für die soziale Wohnraumförderung ausgegeben werden. Auch Eigentumsförderung sei weiter notwendig. "Hier müssen wir uns was einfallen lassen, wie wir den Ersterwerb für Wohneigentum deutlich besser fördern können."