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Ford warnt vor Milliarden-Verlust im zweiten Quartal

Ford warnt vor Milliarden-Verlusten

Der US-Autobauer Ford warnt wegen der Beschränkungen in der Corona-Krise vor einem operativen Verlust von fünf Milliarden Dollar im zweiten Quartal von April bis Juni. Bereits von Januar bis März machte der Konzern netto einen Verlust von zwei Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro).

Der Umsatz sank demnach um 15 Prozent auf 34,3 Milliarden Dollar. Die Werke in Europa würden ab kommender Woche wieder schrittweise hochgefahren, kündigte Ford an - fast alle waren am 19. März geschlossen worden. Für die Werke in den USA gibt es dagegen noch keinen Zeitplan; sie stehen seit dem 17. März still.

Finanzvorstand Tim Stone sagte, Ford habe die Dividendenzahlung an seine Aktionäre ausgesetzt, Ausgaben reduziert und das Kapital über Kredite und die Ausgabe von Anleihen um rund 23 Milliarden Dollar aufgestockt. "Wir glauben, das Kapital reicht aus, um uns bis Ende des Jahres durchzubringen."