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Wer folgt auf Angela Merkel in Deutschland?

·Lesedauer: 1 Min.

Auf Abschlusskundgebungen haben die Parteien in Deutschland noch einmal um Stimmen geworben.

Auf der Veranstaltung von CDU/CSU in München mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder wetterte Laschet gegen die SPD: "Und sie fangen wieder an mit ihren alten sozialistischen Zöpfen, Leute bevormunden, ihnen vorschreiben, wie sie zu reden haben. Nein, wir haben selbständige Bürger, die wissen das besser als diese Ideologen, die da herumlaufen."

Auch SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz will in die Spuren von Merkel treten. Auf der Abschlusskundgebung auf dem Heumarkt in Köln erwähnte er seinen Gegner Laschet nicht mit Namen .und versprach stattdessen den Bürgerinnen und Bürgern bezahlbaren Mieten, höheren Mindestlohn und stabile Renten: "Es wird keine weitere Steigerung des Renteneintrittsalters geben. Und wir garantieren ein stabiles Rentenniveau in Deutschland."

Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock sprach auf ihrer Abschlusskundgebung in Düsseldorf über die Klimakrise. Sie sagte: "Erneuern wir dieses Land und holen das Beste aus Deutschland heraus. Hunderttausende Jugendliche, die heute auf die Straße gingen, sagen: Macht endlich Politik und labert nicht länger."

Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel warb auf der Kundgebung in Berlin auch um die Stimmen der Impfgegner: "Ich habenicht gelesen im Grundgesetz, dass man unterscheidet nach Impfstatus, nach ungeimpft und geimpft. Ich lese, alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich."

Am Samstag soll es nur noch kleinere Parteiveranstaltungen geben. Die Bundestags-Wahl am Sonntag gilt wegen der großen Zahl an Unentschlossenen als offen.

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