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"Focus": Görtz-Eigentümer zahlen Millionen für eigenes Unternehmen

München/Hamburg (dapd). Die Hamburger Schuhdynastie Görtz hat offenbar tief in die eigene Tasche gegriffen, um ihre schwer angeschlagene Einzelhandelskette zu stabilisieren. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf Branchenkreise meldet, soll die Kapitalspritze von 60 Millionen Euro unter anderem durch Immobilien-Verkäufe finanziert worden sein.

Der harte Preiskampf im Handel und die zunehmende Konkurrenz von Internet-Anbietern wie Zalando setzen Görtz zu. 2001 machte die Kette erstmals einen Verlust, der elf Millionen Euro betrug. Im Juli 2012 hatte Görtz die Schließung von rund 30 der 260 Filialen bis 2014 angekündigt. In der Hamburger Zentrale wurden zudem 60 von 230 Stellen abgebaut.

dapd