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Flutkatastrophe trifft auch Unternehmen in NRW

·Lesedauer: 1 Min.

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Flutkatastrophe in Teilen Deutschlands sorgt auch bei Maschinenbauern, Kraftwerken und Einzelhändlern in Nordrhein-Westfalen für Probleme. Ein Sprecher des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau NRW sagte der Deutschen Presse-Agentur am Montag: "Es sind etliche Firmen von uns betroffen." Firmennamen nannte er allerdings nicht.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der Kupfer-Recycler Aurubis <DE0006766504> berichtet, dass er aufgrund von starken Unwetterauswirkungen die Produktion bei der Aurubis Stolberg GmbH & Co. KG in Stolberg bei Aachen stoppen und das Werk evakuieren musste. Die Überflutung habe das gesamte Firmengelände betroffen. Das Unternehmen könne deshalb seine Lieferverpflichtungen nicht mehr erfüllen. "Die Auswirkungen des Unwetters für unser Werk in Stolberg sind für uns alle schockierend", sagte Aurubis-Chef Roland Harings. "Wir werden alles dafür tun, das Werk wiederaufzubauen und die Produktion so schnell wie möglich wieder anzufahren."

Beim Stromversorger RWE <DE0007037129> waren der Braunkohletagebau Inden und das angeschlossene Kraftwerk Weisweiler massiv betroffen. Das Kraftwerk lief auch am Montag noch mit reduzierter Leistung, wie ein Unternehmenssprecher berichtete. Am Donnerstag hatte der Fluss Inde bei Lamersdorf einen Deich überspült und war in den Tagebau gelaufen. Die Kohleförderung musste eingestellt werden und durfte erst Ende der Woche wieder aufgenommen werden. Auch zahlreiche Wasserkraftwerke von RWE in der Eifel, an der Mosel, Saar und Ruhr mussten den Betrieb zeitweise einstellen. Die Schäden könnten einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag erreichen, prognostizierte RWE.

Auch das Outlet-Center Bad Münstereifel musste den Betrieb einstellen. Auf seiner Homepage hieß es am Montag lediglich: "Auf unbestimmte Zeit geschlossen." Das Fachblatt "Textilwirtschaft" berichtete, fast alle Geschäfte in dem Outlet-Center seien zerstört worden.

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