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Flugtaxi-Start-up Lilium findet neuen Finanzchef

·Lesedauer: 2 Min.

Gerade bei künftigen Finanzierungsrunden in den USA dürfte Geoffrey Richardson hilfreich sein. Dort hat Liliums Neuzugang zuletzt schon als CFO gearbeitet.

Das deutsche Start-up Lilium bekommt einen neuen Finanzchef. Wie das Unternehmen aus Weßling bei München am Donnerstag mitteilte, wurde Geoffrey Richardson mit sofortiger Wirkung mit den Aufgaben des CFO betraut. Der Finanzexperte war in gleicher Funktion schon in Kalifornien tätig, zuletzt beim Spezialisten für autonome Fahrzeuge, Cruise.

„Geoffrey Richardsons Erfolgsbilanz bei wachstumsstarken Unternehmen kombiniert mit einer langfristigen, nachhaltigen Vision und starken Führungsfähigkeiten qualifizieren ihn in idealer Weise für die Schlüsselposition des CFO“, wird Daniel Wiegand, der CEO und Mitgründer von Lilium, in einer Mitteilung des Unternehmens zitiert. Er verfüge über umfassende Erfahrungen in der Leitung des Finanzbereichs eines zukunftsorientierten Mobilitätsunternehmens.

Lilium ist eines der deutschen Start-ups, die an völlig neuen Fluggeräten arbeiten. Das Ziel ist ein Fünfsitzer, der elektrisch betrieben wird und senkrecht startet und landet. Er soll mit 36 Motoren ausgestattet sein. Ein erster Demonstrator ist bereits mehrfach abgehoben. Am Ende der Entwicklung soll ein Lilium-Jet stehen, der bis zu 300 Stundenkilometer erreicht und mit seinen Akkus eine Reichweite von 300 Kilometern hat.

Neuzugang Richardson kann in seinem Lebenslauf einige interessante Stationen vorweisen. So war er CFO beim Glashersteller Kinestral und betreute dort mehrere Finanzierungsrunden. Seine Karriere startete er als Anwalt bei Shearman & Sterling. Zudem war er Executive Director bei Morgan Stanley und Vice President bei Goldman Sachs.

Damit sollte der neue CFO über gute Kontakte insbesondere in den USA verfügen. Das ist für künftige Finanzierungsrunden insofern wichtig, weil Lilium erst vor wenigen Tagen eine Kooperation mit dem US-Immobilienentwickler Tavistock Development Company vereinbart hat. Das gemeinsame Ziel: In Lake Nona bei Orlando (Florida) soll der erste sogenannte Vertiport in den USA entstehen. Vertiports sind spezielle Flughäfen für die Senkrechtstarter von Lilium.

Geplant ist, die Station bereits 2025 in Betrieb zu nehmen. Legt man die Reichweite des Lilium-Jets zugrunde, hat der Vertiport ein Einzugsgebiet mit immerhin 20 Millionen Menschen. Zudem finden in und um Orlando traditionell viele Messen und Kongresse statt mit einer der wichtigen Zielgruppen für das junge Unternehmen: sehr viele Geschäftskunden.