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Fluglinie will Model nicht mitnehmen, weil es zu freizügig angezogen ist

Antonie Hänel
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

“Ich liebe es in den Zwanzigern zu leben” äußerte sich eine Influencerin auf Instagram sarkastisch, nachdem ihr der Zugang zu einem Flug in Australien aufgrund ihres freizügigen Outfits verwehrt worden war. Nur mit einer Sicherheitsweste durfte sie ihren Platz einnehmen. Das Thema schlägt nun hohe Wellen.

Die Fluglinie Jetstar hat sich mittlerweile entschuldigt weil sie eine Influencerin vom Flug ausschließen wollte, die angeblich zu freizügig angezogen war (Bild: REUTERS/Kuam TV via Reuters TV)
Die Fluglinie Jetstar hat sich mittlerweile entschuldigt weil sie eine Influencerin vom Flug ausschließen wollte, die angeblich zu freizügig angezogen war (Bild: REUTERS/Kuam TV via Reuters TV)

Jeans und ein schwarzes Bustier – das reichte einer Fluglinie in Australien offenbar, um einer Frau die Mitreise zu verweigern. Beim Boarding soll die Influencerin Isabelle Eleanore von einer Stewardess gefragt worden sein, ob sie nicht einen Pullover über ihr bauchfreies Top anziehen könnte.

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Zuerst hielt Eleanore das für eine besorgte Nachfrage, wie sie der australischen Nachrichtenagentur “9News” erzählte. Doch das Problem der Stewardess lag nicht in einer möglichen Erkältung der Reisenden, sondern in ihrer Freizügigkeit.

Nach einiger Diskussion, in die auch Eleanores Mann involviert wurde, der allerdings auch nichts zum Überziehen hatte, suchte die Crew schließlich nach einer “Bedeckungsmöglichkeit”: “Sie brachte eine Warnweste, die ich vor allen Leuten anziehen konnte und dann musste ich mit dieser Warnweste zu meinem Sitz gehen”, erzählt das Model.

Archaisches und diskriminierendes Verhalten

Die Influencerin fühlte sich von dem Ereignis gedemütigt und nutzte ihre Reichweite direkt, um ihrem Ärger Luft zu machen. Zuerst postete sie das Outfit, das sie fast den Flug gekostet hätte, und schrieb: “Das Outfit, wegen dem ich fast aus dem Flieger geflogen wäre... Ich liebe es, in den 1920-ern zu leben.”

Einen Tag später hatten schon mehrere Medien das Thema aufgegriffen und sie äußerte sich nochmals dazu. Auf Instagram schreibt sie, es gehe nicht nur um die eine Flugbegleiterin, sondern um die Gesellschaft im Ganzen, “um den Glauben, dass die Gesellschaft das Recht habe, Menschen (und vor allem Frauen) vorzuschreiben, was sie tragen und tun dürfen.“ Wegen eines Kleidungsstücks oder des Zeigens von Haut öffentlich gedemütigt zu werden, sei “archaisches und diskriminierendes Verhalten”, so Eleanore weiter.

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Die Fluggesellschaft hat sich inzwischen bei ihr entschuldigt. Tatsächlich gibt es keine solche Kleiderordnung, räumte Jetstar Australia mittlerweile ein.

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