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Fluggesellschaft SAS einigt sich auf Kürzungen

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Kopenhagen (dapd). Die angeschlagene skandinavische Fluggesellschaft SAS hat sich mit sieben von acht Gewerkschaften auf drastische Einschnitte bei Gehältern und Renten geeinigt. Das teilte sie am Montagmorgen in Stockholm mit. Weitere Informationen würden veröffentlicht, sobald sie vorlägen. Nicht unterzeichnet hat laut Danmarks Radio (DR) bislang das dänische Kabinenpersonal. Die Aktie stieg am Morgen in Kopenhagen um 26 Prozent, wie DR berichtete.

Die Frist der Geschäftsleitung war um Mitternacht abgelaufen. Trotzdem wurde in der Nacht weiterverhandelt. Als erstes hatte offenbar das norwegische Kabinenpersonal gegen 01.30 Uhr in der Nacht Einschnitte gebilligt. Geplant waren unter anderem Gehaltskürzungen von 15 Prozent, Einsparungen bei den Renten der Beschäftigten und Ausgliederungen in andere Unternehmen. Der Plan sieht auch die Streichung von rund 800 Stellen sowie Einsparungen von etwa drei Milliarden schwedische Kronen vor, das sind knapp 350 Millionen Euro. Außerdem sollen Geschäfte für rund drei Milliarden Schwedenkronen verkauft werden, darunter die norwegische Regional-Fluggesellschaft Wideröe.

SAS (Kopenhagen: SAS-DKK.CO - Nachrichten) wird zur Hälfte getragen von den Regierungen Schwedens, Dänemarks und Norwegens.

dapd

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