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Fliegende Autos: NASA arbeitet an Regelwerk für Luftmobilität

·Freier Autor für Yahoo
·Lesedauer: 3 Min.

Autos werden bald auch fliegen können. Damit sie sicher von A nach B kommen, braucht es Verkehrsregeln. Die NASA arbeitet an einem Konzept.

An unmanned passenger drone has flown in to pick up its passenger on a cloudy day. Unmanned air taxi.
Die "Straßen" für fliegende Autos müssen noch geschaffen werden. (Symbolbild: Getty Images)

Wann kommen sie endlich? Es wird viel und schon lange von fliegenden Autos geredet. Nur: Richtig abgehoben sind sie bisher nur in der Science-Fiction, in der Realität sind sie noch rar gesät. Wird sich das bald ändern? Wird es so etwas wie einen Flugverkehr geben? Wenn ja, wann? Und welche Formen wird er annehmen, welche Dimensionen erreichen? Eines ist schon heute gewiss: Es müssen noch viele Herausforderungen bewältigt werden. Dazu gehört nicht nur das Problem, Autos überhaupt sicher fliegen zu lassen. Es muss auch dafür gesorgt sein, dass ihr Verkehr möglichst reibungslos abläuft.

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Einige Fragen um das Thema Luftmobilität dürften schon beantwortet sein. Die fliegenden Autos werden sich elektrisch, also emissionsfrei sowie smart und autonom, also ohne Piloten fortbewegen. Damit ist es aber nicht getan. Es bleibt noch vieles mehr zu klären. Zum Beispiel: Wie kommen die Fahrzeuge von A nach B? Wie und durch welche "Luftstraßen" sollen sie navigieren? Wie erreichen sie unfallfrei das Ziel? Was passiert in irgendeinem Notfall? Kurz gesagt: Für den Verkehr der Zukunft braucht es Verkehrsregeln.

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Auch der Luftverkehr braucht Regeln. (Symbolbild: Getty Images)

Regelwerk für die Luftmobilität

Diese zu finden, hat sich auch die NASA zur Aufgabe gemacht. In ihrer Forschungseinrichtung Ames Research Center in Mountain View, Bundesstaat Kalifornien arbeitet die US-Weltraumbehörde sozusagen an einem Regelwerk für den zukünftigen Luftverkehr. Es ist eine Mammutaufgabe, wie Sandy Lozito, Chefin der Abteilung für Fliegersysteme bei der NASA, in dem gestern auf dem US-Sender PBS ausgestrahlten Bericht durchblicken lässt. "Wir müssen an die vielen Fahrzeuge denken, die gleichzeitig in der Luft sind". Es gelte daher dafür zu sorgen, dass da oben "alles sicher bleibt."

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Was Experten wie von der Weltraumbehörde heute sicherstellen müssen, soll sich morgen weitgehend selbst kontrollieren. Denn auch das würde zur Luftmobilität gehören: Gesteuert werden soll der Verkehr nicht von Menschen, etwa von einer Art Flugverkehrskontrolle aus, sondern von künstlich intelligenten Computersystemen. "Wir erwarten nicht unbedingt einen zentralen Control Tower zur Verkehrssicherung mit individuellen Lotsen, die den Piloten erklären, wohin sie fliegen", meint Lozito. Stattdessen könnten Piloten und Betreiber "viel mehr Unabhängigkeit" bekommen.

Wann das Regelwerk erarbeitet sein und ob es funktionieren wird, ist noch Zukunftsmusik. Eines dürfte klar sein: Abheben werden die fliegenden Autos regulär erst können, wenn NASA und Co. ihnen dafür den Boden bereitet haben. Bis dahin sind ihre Hersteller am Zug. Die Unternehmen und Startups, ihre Ingenieure und Techniker müssen die fliegenden Autos zur Reife bringen. Das ist das andere weite Feld der Luftmobilität, doch auch hier herrscht reger Betrieb. Unternehmen wie Skydrive aus Japan, das US-Startup Kitty Hawk und der bei München ansässige Hersteller Lilium sind längst dabei, ihre Visionen Wirklichkeit werden zu lassen.

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