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Dieses Flüsschen spielt schon wieder F1-Schicksal

Es ist offiziell! Der Grand Prix der Emilia Romagna am kommenden Wochenende in Imola ist abgesagt - und schuld ist ein Flüsschen, das in der Vergangenheit der Formel 1 bereits eine tragische Rolle gespielt hat.

Die heftigen Regenfälle in Norditalien sorgen auch rund um die Stadt Imola für Überschwemmungen.

Probleme macht hier vor allem der Fluss Santerno. Am Dienstagabend hatte er nach Informationen von SPORT1 bereits Fahrerlagerniveau erreicht. Schon am Nachmittag wurden die Boxengasse und der TV-Bereich auf dem Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari evakuiert.

Teams und Journalisten wurden angewiesen, auch am Mittwoch nicht zur Strecke zu kommen, sondern in ihren Hotels auszuharren. Am frühen Nachmittag wird mit einem weiteren Update gerechnet.

F1: Fluss verhinderte Bau einer Auslaufzone in Imola

Der Santerno, er hat schon einmal das Schicksal der Formel 1 bestimmt. Eigentlich ist er ein kleiner, friedlicher Flusslauf, der am Autodromo Enzo e Dino Ferrari vorbeifließt. Doch er verhinderte einst den Bau einer wichtigen Auslaufzone.

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Rückblende: Nach Gerhard Bergers schwerem Feuerunfall in der Tamburello-Kurve 1989 haben der Österreicher und sein Freund Ayrton Senna intensiv über den schnellen Rechtsknick diskutiert, der Senna 1994 das Leben kosten sollte.

„Im Krankenhaus haben Ayrton und ich schon gesagt, die Kurve ist zu gefährlich, wir müssen die Mauer versetzen lassen. Sonst stirbt einer in dieser Kurve“, erzählt Berger: „Wir sind dann zwei Monate später zu Fuß rausspaziert und haben festgestellt, dass dahinter ein Fluss verläuft, sodass die Mauer nicht versetzt werden konnte.“

Tödlicher Unfall von Ayrton Senna

Der Santerno brachte Berger und Senna vom Plan ab, die Tamburello zu entschärfen.

„Wir haben leider nicht so weit gedacht, dass wir gefordert haben, dass eine Schikane eingesetzt wird, um die Strecke dort zu entschärfen“, erinnert sich Berger: „Wir haben es einfach akzeptiert. Genau an dieser Stelle ist Ayrton 1994 tödlich verunglückt. Wir hätten also die Chance gehabt, etwas zu verändern. Aber wir haben die großen Maßnahmen leider erst nach dem Tod von Ayrton verändert.“

Jetzt spielt der Santerno seine nächste tragische Hauptrolle in der Formel 1 und in der Region Emilia Romagna.