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Fix! Cockpits bei Haas werden frei - Chance für Schumacher?

Bianca Garloff
·Lesedauer: 3 Min.

Überraschende Wende rund um Mick Schumacher und die Verteilung der Ferrari-Junioren in die Kunden-Teams der Italiener. Nachdem Haas-Teamchef Günther Steiner bereits am Sonntag im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1 bestätigt hat, dass er sich den 21-Jährigen im Haas-Ferrari wünscht, könnte das nun Realität werden.

Hintergrund: Nach Informationen von SPORT1 will Alfa Romeo das aktuelle Fahrerduo behalten. Das berichtete zuletzt auch die italienische Tageszeitung Gazzetta dello Sport. Kimi Räikkönen schien schon länger gesetzt. Nun soll auch Antonio Giovinazzi einen neuen Vertrag bekommen. Der Italiener stammt ebenfalls aus dem Ferrari-Kader und hat – so ein Insider – "mehr Freunde bei Ferrari, als man glaubt".

Diese Konstellation hieße auch: Für Schumacher, der am Nürburgring eigentlich sein Trainings-Debüt im Alfa am Nürburgring geben sollte, wäre im ehemaligen Sauber-Team kein Platz mehr.

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Schumacher und Mazepin bei Haas?

Der Alternativplan: Er wechselt zu Haas und fährt dort an der Seite von Nikita Mazepin, dessen Vater Dmitri den 21-Jährigen mit einer großzügigen Mitgift seines Konzerns Uralkali ins Team einkaufen würde.

Auch für die anderen beiden Ferrari-Junioren gibt es schon Ausweichszenarien: Callum Ilott könnte in die Formel E wechseln, Robert Shwartzmann ein weiteres Jahr in der Formel 2 absolvieren und dort auf den Titel angesetzt werden.

Haas-Teamchef Steiner am Sonntag: "Der Name Schumacher ist in der Formel 1 einer der größten überhaupt. Mick fährt auch sehr gut, führt die Formel 2 an. Er ist sehr stark dieses Jahr. Wer würde nicht einen Schumacher wollen, vor allem in dieser Form? Aber die Entscheidung, wen Ferrari weiterschickt, die liegt bei Ferrari."

Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht getroffen. Fix ist: Die aktuellen Haas-Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen müssen ihre Cockpits räumen. Das hat Haas am Donnerstagvormittag bekanntgegeben. "Ich will mich ausdrücklich bei Romain und Kevin für ihre harte Arbeit und ihren Einsatz für das Haas-F1-Team über die vergangenen Jahre bedanken", erklärte Steiner. "2018 sind wir Fünfter in der WM gewesen – auch dank ihres Einsatzes."

Neuer Stand bei Gasly, Russell und Albon

Auch an anderen Stellen dreht sich das Fahrerkarussell in der Formel 1 immer heftiger. Zuletzt wurde gemunkelt, dass Pierre Gasly seinen französischen Landsmann und Mercedes-Junior Esteban Ocon bei Renault ersetzen könnte. Nach Informationen von SPORT1 stimmt das so nicht. Zumindest noch nicht. Gasly hat einen gültigen Vertrag bei Alpha Tauri bis Ende 2021 – und die Teamführung ist aktuell nicht willens, ihn ziehen zu lassen.

Bei Williams steht George Russell auf der Kippe. Die neuen Eigentümer haben offenbar ein Auge auf Sergio Pérez geworfen, der bei Racing Point für Sebastian Vettel weichen muss. Im Gegensatz zu Mercedes-Junior Russell hat der Mexikaner Sponsor-Millionen im Gepäck – ein gewichtiges Argument für Perez.

Bei Red Bull steht Alex Albon weiter unter Beobachtung. Er muss sich deutlich steigern, um nicht mehr als drei Zehntelsekunden pro Runde auf Max Verstappen zu verlieren. So jedenfalls lautet die Aufgabenstellung von Motorsportberater Helmut Marko, der sich intensiv auch mit Nico Hülkenberg befasst.