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Firmenpatriarch Würth macht Druck auf Management

Düsseldorf (dapd). Nach dem Verfehlen des Umsatzziels für 2012 setzt der Firmenpatriarch des weltgrößten Schrauben- und Dübelhändlers Würth, Reinhold Würth, die Unternehmensleitung unter Druck. "Wir nehmen schon wieder Fahrt auf. Das Management hat für dieses Jahr sieben bis acht Prozent Wachstum prognostiziert", sagte Würth dem "Handelsblatt" (Montagausgabe).

Bislang hatte die Firmenleitung öffentlich keine konkreten Ziele für 2013 genannt. Im Januar hieß es, die Würth-Gruppe plane angesichts der Unsicherheiten in der Weltwirtschaft mit einem Wachstum "im mittleren einstelligen Bereich".

2012 hatte die Unternehmensgruppe aus Künzelsau den Umsatz auf Jahressicht um 2,9 Prozent auf des Rekordwert von 9,98 Milliarden Euro gesteigert, dabei aber die angestrebte Marke von zehn Milliarden Euro knapp verfehlt. "Ich habe mich ja auch saumäßig geärgert", sagte Würth. "Wir sind viel zu satt und zu fett." Die Konzernführung mit dem Sprecher Robert Friedmann habe sein "hundertprozentiges Vertrauen", die neuen Ziele zu erreichen.

Der 77 Jahre alte Würth hat sich bereits vor vielen Jahren aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Als Aufsichtsratsvorsitzender der Würth-Stiftung hat er aber weiterhin enormen Einfluss bei dem Familienunternehmen.

dapd

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