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Firma Spanghero darf bald wieder Fleisch verarbeiten

Die im Zentrum des Pferdefleisch-Skandals stehende französische Firma Spanghero darf bald wieder Fleisch verarbeiten. Frankreichs Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Unternehmen werde wieder eine Zulassung für die Herstellung von Hackfleisch und Wurst sowie von Fertiggerichten erhalten. Keine Genehmigung werde es aber für die Zwischenlagerung von tiefgekühlten Ausgangsprodukten geben.

Die französischen Behörden hatten Spanghero am Donnerstag zum Hauptverantwortlichen im Pferdefleisch-Skandal erklärt und dem in Südwestfrankreich ansässigen Unternehmen die Zulassung zur Lebensmittel-Herstellung entzogen. Demnach hatte Spanghero aus Rumänien bezogenes Pferdefleisch wissentlich als Rindfleisch verkauft, das dann unter anderem an die Firma Comigel geliefert wurde, die daraus wiederum Fertiggerichte für zahlreiche europäische Länder, darunter Deutschland, herstellte.

Nach Angaben von Landwirtschaftsminister Le Foll soll ein vollständiger Untersuchungsbericht über die Vorgänge bei Spanghero am Freitag vorgelegt werden. Es seien bereits 80 Prozent des von der Firma gelagerten Fleisches untersucht worden, an den verbliebenen 20 Prozent würden derzeit Tests vorgenommen. Es gebe aber bereits jetzt "ausreichend" Erkenntnisse, die die teilweise Wiederzulassung für Spanghero rechtfertigten. Gäbe es den "leisesten Zweifel", wäre dies nicht geschehen, betonte Le Foll.

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