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Finnlands Ministerpräsidentin Marin: keine Debatte über Atomwaffen

ROM (dpa-AFX) - Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin schließt nach dem Antrag ihres Landes auf eine Nato-Mitgliedschaft eine Stationierung von Atomwaffen vorerst aus. "Das ist keine aktuelle Debatte. Das Thema ist nicht Teil der Verhandlungen", sagte die 36-Jährige im Interview der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" (Donnerstag). Niemand werde nach Finnland kommen, um dem Land Atomwaffen oder eine dauerhafte Militärbasis aufzuzwingen, wenn es das nicht wolle. Marin sagte weiter, dass kein Interesse für eine Stationierung solcher Waffen in dem nordeuropäischen Land bestehe.

Die Sozialdemokratin hatte am Mittwoch Italiens parteilosen Regierungschef Mario Draghi besucht. "Eine Mitgliedschaft in der Nato wird Finnlands Sicherheit verbessern und zugleich auch die Allianz stärken", sagte sie in Rom. Finnland und Schweden beantragten als Folge des Ukraine-Krieges die Aufnahme in das westliche Militärbündnis. Recep Tayyip Erdogan, Ministerpräsident des Nato-Mitgliedsstaates Türkei, legte dagegen ein Veto ein. Es bleibt unklar, ob Erdogan die Aufnahme blockieren oder den Westen zu Konzessionen bewegen will.

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