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"Finanztest": Depotwechsel kann tausende Euro sparen

·Lesedauer: 1 Min.
Ausschnitt aus Dax-Schaubild (AFP/Daniel ROLAND)

Wer mit Wertpapieren handeln will, der sollte bei der Eröffnung eines Depots das Kleingedruckte lesen - denn die Preisunterschiede sind laut Stiftung Warentest enorm. Je nach Kategorie und Depot beträgt die Preisdifferenz bis zu 600 Euro im Jahr, erklärte die Stiftung Warentest am Dienstag. Als am teuersten erwiesen sich Filialbanken, denn dort trieben Mindestpreise für jede Order die Kosten nach oben.

Die Zeitschrift "Finanztest" verglich die Depots von insgesamt 37 Filialbanken, Direktbanken und Onlinebrokern. Kosten entstehen den Verbrauchern meist über Gebühren für jede einzelne Order - die Stiftung Warentest rät deshalb, bei der Depoteröffnung insbesondere auf Mindest- oder Höchstpreise zu achten. Am einfachsten gestaltet sich der Aktienhandel mit einer sogenannten Flatfee - hier wird eine festgesetzte Gebühr pro Order fällig.

Der Test von vier sogenannten Neobrokern, also Apps, mit denen sich Aktien online handeln lassen, fiel positiv aus: Die Orderkosten waren hier besonders gering, teilweise war der Aktienhandel sogar kostenlos. Zurückstecken mussten Nutzer von Trading-Apps bei der Anzahl der verfügbaren Börsenplätze und den angebotenen ETF-Sparplänen. Alle vier getesteten Neobroker, Finanzen.net Zero, Justtrade, Scalable Capital und Trade Republic, wurden von den Testern jedoch mit empfehlenswert bewertet.

Ein Depotwechsel ist laut Stiftung Warentest einfach: Nach dem Antrag beim neuen Anbieter kümmert sich dieser um den Umzug der Wertpapiere vom alten ins neue Depot. Zu beachten ist hierbei, dass es zu einer oft mehrtägigen Sperrzeit kommt, in der nicht mit Aktien gehandelt werden kann. Unter Umständen können kleine Anteile an bestimmten ETFs außerdem nicht ins neue Depot umgezogen werden - diese müssen dann über den alten Anbieter veräußert werden.

fho/jm

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