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Finanziell abgesichert ins Sabbatical starten

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Flexibilität ist derzeit gefragt. Im Idealfall sichern sich Angestellte für eine berufliche Auszeit vorab finanziellen Spielraum, mit Unterstützung des Arbeitgebers.

Eine berufliche Auszeit bietet Freiraum, zumindest zum Träumen von der Fernreise. Foto: dpa
Eine berufliche Auszeit bietet Freiraum, zumindest zum Träumen von der Fernreise. Foto: dpa

Homeschooling, Pflege-Einsätze und ständige Veränderung. Viele Angestellte mit Familie oder pflegebedürftigen Eltern merken während der Coronapandemie besonders, wie schnell ihre ausgeklügelten Alltagspläne hinfällig sind. Schnell kommen zusätzliche Aufgaben dazu, neben dem Job. Auch in normalen Zeiten kann das leicht passieren. Längst gibt es dafür passende Arbeitszeitmodelle.

Mit Kurzzeit-, Gleitzeit- und Jahresarbeitszeitkonten können gelegentliche Schwankungen aufgefangen werden. Für eine längerfristige Freistellung eignen sich hingegen Wertguthaben. Mit ihnen bauen sich Angestellte eine Rücklage auf, sodass sie später während der beruflichen Auszeit beispielsweise krankenversichert sind und weiter ein monatliches Auskommen erhalten. Das eignet sich für ein Sabbatical, aber auch für eine bis zu sechsmonatige Pflegezeit, eine Elternzeit oder auch eine Reduktion der Arbeitszeit.

Dieses Modell kann steuerlich interessant sein, denn so lässt sich oft der Effekt des mit steigendem Einkommen stark steigenden Steuersatzes abmildern. Die tatsächliche Minderung beim Nettoeinkommen fällt dann vergleichsweise gering aus.

Selbst Überstunden können die Rücklage füllen

Das Modell bietet Vorkehrungen für viele Eventualitäten, sodass es sich gut nutzen lässt. Allerdings gibt es auch einige Regeln, die Angestellte und ihre Arbeitgeber vorab kennen sollten. In der kommenden Ausgabe unseres Newsletters Recht & Steuern stellen wir diese vor und analysieren, warum und wie sich Wertguthaben sinnvoll einsetzen lassen. So lassen sie sich beispielsweise nicht nur aus dem laufenden Gehalt aufbauen, sondern auch aus Einmalzahlungen. Selbst Überstunden und nicht genommener Urlaub können dafür eingesetzt werden.

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