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Finanzaufsicht rügt Solarisbank: Neukunden nur noch mit Erlaubnis

Die Finanzaufsichtsbehörde hat die Solarisbank aufgrund diverser Mängel schon seit einigen Jahren im Visier.  - Copyright: Solarisbank
Die Finanzaufsichtsbehörde hat die Solarisbank aufgrund diverser Mängel schon seit einigen Jahren im Visier. - Copyright: Solarisbank

Erst entließ die Solarisbank Ende letzten Jahres Hunderte Mitarbeiter, jetzt das: Das Fintech steht unter engmaschiger Beobachtung der Finanzaufsichtsbehörde Bafin, die einen Sonderbeauftragten in das Unternehmen schickt. Das berichtete das Handelsblatt. Demnach dürfe das Berliner Fintech ohne vorherige Erlaubnis der Bafin keine Neukunden mehr annehmen.

Der Grund: Die Finanzaufsicht sieht anscheinend Schwachstellen im Geschäftsmodell. Bis diese Mängel behoben sind, dürfe die Behörde die Aufnahme neuer Kunden stark einschränken. Bestehende Partnerschaften seien von der Auflage der Bafin allerdings nicht betroffen, schreibt das Handelsblatt.

Solarisbank wickelt für Unternehmen und Fintechs Bankdienstleistungen ab, bietet etwa Ratenzahlungen an und gibt Kreditkarten heraus. Ein großer und prominenter Kunde ist zum Beispiel ADAC, mit dem Online-Broker Trade Republic arbeitet das Fintech ebenfalls zusammen. Zuletzt wurde das Berliner Startup mit 1,6 Milliarden Euro bewertet.

Berliner Fintech schon länger auffällig gewesen

Noch leitet CEO Roland Folz die Geschicke des Fintechs. Ab April dieses Jahres soll jedoch Carsten Höltkemeyer seinen Posten übernehmen. Er sitzt seit November im Vorstand und soll die Solarisbank in die Profitabilität führen.

Die Solarisbank ist der Bafin schon länger ein Dorn im Auge gewesen. In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme bei der Bekämpfung von Geldwäsche und der Überprüfung von Kunden. 2020 stellte die Finanzaufsichtsbehörde daher schwerwiegende Mängel fest – und entsendete einen Sonderprüfer.

Der designierte Solaris-Chef geht laut Handelsblatt nicht davon aus, dass das Bankgeschäft durch den erneuten Eingriff der Bafin „spürbar eingeschränkt wird“. Wie lange die Maßnahmen andauern werden, könne Höltkemeyer allerdings nicht vorhersagen.