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Finale Stunden der Vendee Globe: Herrmann weiter mit Chancen auf den Coup

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Segler Boris Herrmann besitzt Stunden vor der Entscheidung der Vendee Globe noch immer Chancen auf den Sieg. Der 39-Jährige belegte am Mittwochmorgen den dritten Rang hinter den Franzosen Charlie Dalin und Louis Burton, die noch vor dem Hamburger am Freitagabend den Zielhafen Les Sables-d'Olonne erreichen könnten. Herrmanns größter Konkurrent um den Triumph ist aufgrund von Zeitbonifikationen aber wohl deren Landsmann Yannick Bestaven, aktuell Fünfter.

Sowohl dem ersten deutschen Starter bei der wohl härtesten Regatta der Welt als auch Bestaven wird beim Erreichen des Zielhafens Les Sables-d'Olonne an der französischen Atlantikküste Zeit für die Rettungsaktion ihres Kollegen Kevin Escoffier gutgeschrieben. Herrmann könnte mit einer Bonifikation von sechs Stunden Dalin und Burton hinter sich lassen. Ob das auch für den immer näher kommenden Bestaven gilt, der 10:15 Stunden erhält, ist aber zunehmend fraglich. "Es ist aufregender als ich es will oder brauche", sagte Herrmann: "Ich bin wie ein Kind an Weihnachten. Ich weiß nicht, ob ich jemals so aufgeregt gewesen bin."

Am 8. November hatten sich die Abenteurer auf die rund 50.000 Kilometer lange Reise einmal um die Welt gemacht und dabei schweren Wetterkapriolen getrotzt. Dass kurz vor dem Ziel fünf, sechs Segler so dicht beisammen sind und noch Siegchancen besitzen, hat es seit der ersten Austragung 1989 nicht gegeben. Herrmann könnte für ein weiteres Novum sorgen: Bisher haben stets Franzosen gewonnen, er kann noch immer der erste deutsche Sieger werden.