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Feuerwehrleute aus Europa kämpfen gegen das Flammenmeer in Frankreich

Hunderte von Feuerwehrleuten aus Deutschland und anderen EU-Staaten sind im Südwesten Frankreichs eingetroffen, um bei der Bekämpfung der schweren Waldbrände in der Region Gironde zu helfen, darunter Dutzende deutsche. Mit vereinten Kräften arbeiten sie daran, die 40 kilometer lange aktive Feuerfront im Zaum zu halten. Für deutsches Feuerwehrleute ein ungewohntes Terrain, viele der Abläufe sind noch nicht perfekt, und die Sprachbarriere macht die Arbeit nicht leichter.

"Wir sind stolz hier zu sein. Alle Kollegen hier wollen dazulernen, besser werden und natürlich die französischen Feuerwehrleute effizient unterstützen", sagt Feuerwehrmann Heiko Basten.

Neben den 360 ausländischen Feuerwehrleuten stellt die EU mehrere Löschflugzeuge bereit.

"Entweder hätten wir nicht genügend Ressourcen vor Ort gehabt, oder sie hätten andernorts gefehlt. Die ausländischen Feuerwehrleute helfen uns, das Gelände besser abzudecken", meint der Feuerwejr-Kommandant Thomas Mimiague.

Frankreich erleidet in diesem Sommer eine Dürre historischen Ausmaßes und mehrere Hitzewellen, die nach Ansicht von Experten auf den Klimawandel zurückzuführen sind. Der Brand in der Nähe von Bordeaux war im Juli ausgebrochen und hatte mehr als 14.000 Hektar Wald zerstört. Trockene Kieferwälder und ein torfreicher Boden machen den Kampf gegen die Flammen besonders schwierig. Seit dem jüngsten Wiederaufflammen sind weitere 7.400 Hektar Wald verbrannt.

Die Brände in Südwestfrankreich 2022 haben eine Fläche verwüstet, die dreimal so groß war wie der Jahresdurchschnitt in den letzten 10 Jahren. Die europäischen Copernicus-Satellitendaten zeigen, dass bei den Waldbränden in Frankreich im Jahr 2022 mehr Kohlendioxid freigesetzt wurde - über eine Million Tonnen - als in jedem anderen Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2003.

Am Freitag herrschte in 19 Departements immer noch die höchste Hitzewarnstufe Orange der Wetterbehörde Meteo-France. Der diesjährige Sommer ähnelte den Vorhersagen für "einen durchschnittlichen Sommer in der Mitte dieses Jahrhunderts" unter pessimistischen Klimawandelszenarien, sagte der Meteo-France-Experte Jean-Michel Soubeyroux gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP.