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Feuer-Fauxpas bei ProSieben: Joko Winterscheidt bangte um seine Augenbrauen

Das hätte leicht ins Auge gehen können: Joko Winterscheidt musste bei ProSieben mit Feuer hantieren. (Bild: ProSieben / Nadine Rupp)
Das hätte leicht ins Auge gehen können: Joko Winterscheidt musste bei ProSieben mit Feuer hantieren. (Bild: ProSieben / Nadine Rupp)

Joko Winterscheidt im Brennpunkt: Ein Feuerstunt bei "Joko & Klaas gegen ProSieben" ging fast fatal ins Auge. Auch sonst brachte der Show-Abend für die beiden Unterhaltungsanarchos wenig Freude. Zur Strafe für ihre Niederlage blicken sie trüben Aussichten entgegen.

Schmerzvoller Fernsehabend für Joko Winterscheidt: Am Dienstagabend war der ProSieben-Entertainer einmal mehr angetreten, um mit seinem Partner Klaas Heufer-Umlauf den gemeinsamen Arbeitgeber in die Knie zu zwingen. Das Unterfangen ging für den Älteren der beiden Show-Anarchos demütigend los, war dann mit erheblichen Schmerzen verbunden und führte doch nicht zum Erfolg. Unglücklicher hätte es kaum laufen können.

Die erste Aufgabe bei "Joko & Klaas gegen ProSieben" erwies sich bereits als Mission Impossible für Joko - und das mit Ansage. Joko und Klaas wurden "versehentlich" auf dem Studiodach ausgesperrt. Nur Klaas traute sich, sich vom Dach abzuseilen und näherte sich schließlich mit einem Hebekran (Fachbegriff: Steiger) zur Errettung des Kollegen. Doch keine Chance. "Klaas, hör bitte auf!", schrie Joko panisch, als Klaas in luftiger Höhe provokant die Hebeplattform zum Wackeln brachte. "Im Leben werde ich nicht über diese Reling steigen", machte er klar. "Diese Aufgabe macht von Anfang an keinen Sinn. Alle wissen, dass ich Höhenangst habe."

Joko Winterscheidt (rechts) und Klaas Heufer-Umlauf gewannen die meisten Spiele, letztlich aber nicht 15 Minuten Live-Sendezeit. Jetzt müssen sie den Wetterbericht aufsagen. (Bild: ProSieben / Nadine Rupp)
Joko Winterscheidt (rechts) und Klaas Heufer-Umlauf gewannen die meisten Spiele, letztlich aber nicht 15 Minuten Live-Sendezeit. Jetzt müssen sie den Wetterbericht aufsagen. (Bild: ProSieben / Nadine Rupp)

Klaas bekommt Fußball mit 80 km/h auf den Allerwertesten

Spiel 1 ging also verloren. Danach lief es besser. Wenn auch unter hohem persönlichen Einsatz der Sender-Stars. In Spiel 4 musste sich Klaas von einer Ballmaschine einen Fußball mit 80 km/h gegen den Allerwertesten jagen lassen und danach die Hand in einen Wasserkocher stecken - bis 40 Grad Celsius hielt er durch. Joko hingegen hatte sich verpflichtet, 80 Milliliter Senf pur vom Löffel zu verschlingen, was spektakulär gelang - bei der Probe hatte niemand mehr als 20 Milliliter geschafft, informierte Moderator Steven Gätjen anerkennend.

"Ich habe Hirnfrost vom Senf, hier hat sich alles zusammengezogen", litt Joko unter den Folgen, musste seinen malträtierten Schädel dann aber schon wieder schmerzvoll einsetzen. Sein Schlag mit dem Kopf auf eine Tischplatte brachte mit 111,1 Dezibel eine Schnapszahl hervor und letztlich auch den Sieg in diesem reichlich schrägen Spiel.

"Meine Augenbrauen, ich hab das Gefühl ist alles weg?"

Hitzig wurde es danach, im Spiel "Wer brennt, verliert". Die Show-Verantwortlichen hatten auf dem Außengelände vor dem Studio einen Parcours mit unterschiedlichen Stationen aufgebaut. Einen sogenannten Feuerstaffellauf hatten die beiden Herausforderer zu absolvieren.

Dramatisch wurde es an Station 10, genannt "Grillmeister". Wieder im - wortwörtlichen - Brennpunkt: Joko Winterscheidt. Der sollte sich mit feuerfester Jacke und Handschuh gewappnet einen Arm am Grill entzünden - und anschließend ein Foto vor der ProSieben-Fotowand schießen lassen. Klaas schmierte dem "leicht entflammbaren Freund" (Steven Gätjen) wie geheißen die Brennpaste auf die Jacke. Dann, vor der Fotowand, fast das fatale Missgeschick: Joko hatte die Windrichtung nicht bedacht. Als er sich den Fotografen zuwandte, schlugen die Flammen seinem Gesicht entgegen.

Trübe Aussichten: Joko und Klaas müssen den Wetterbericht aufsagen

"Uff. F.ck, war das heiß", stieß er entsetzt aus, ehe Klaas ihm den brennenden Ärmel vom Arm riss. Am Ende gelang es, mit Streichhölzern einen Funkenregen im Studio zu entzünden. Wieder ein Spiel gewonnen, aber auch die Sorge um das eigene Wohlergehen: "Meine Augenbrauen, ich hab das Gefühl ist alles weg?", wandte sich Joko besorgt an Klaas. "Nee, alles klar", konnte der Entwarnung geben. Es habe "eine Sekunde gedauert", bis er "gecheckt" habe, woher der Wind weht, erklärte Joko den gefährlichen Aussetzer. "Vielleicht hat es daran gelegen, dass ich meinen Kopf so doll angeschlagen habe heute."

Ein Happy End wäre nach diesen Strapazen wohl verdient gewesen. Doch es war den beiden Pyrohelden nicht vergönnt. Fünf von sechs Spielen hatten sie gewonnen, fünf Vorteile also erspielt fürs große Finale. Doch das ging verloren. Klaas schaffte es im entscheidenden Moment nicht, eine Wasserflasche so rotieren zu lassen, dass sie auf dem Unterboden landet. 15 Minuten Live-Sendezeit am Mittwochabend waren dahin. Die Strafe für Joko und Klaas: Beide müssen ab Mittwoch eine Woche lang in der "ProSieben Newstime" den Wetterbericht vortragen. Ganz trübe Aussichten also.