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Fernverkehrschef der Deutschen Bahn: „Wir wollen den ICE zum Homeoffice auf Rädern ausbauen"

·Lesedauer: 1 Min.
Michael Peterson, Vorstandsvorsitzender DB Fernverkehr, beim Spatenstich zum Ausbau des ICE-Werks Rummelsburg. Die Erweiterung der Werkhalle wird rund 260 Millionen Euro kosten
Michael Peterson, Vorstandsvorsitzender DB Fernverkehr, beim Spatenstich zum Ausbau des ICE-Werks Rummelsburg. Die Erweiterung der Werkhalle wird rund 260 Millionen Euro kosten

Michael Peterson, Fernverkehrschef der Deutschen Bahn, sagt in einem Interview mit der „Wirtschaftswoche“, dass die Zahl der Geschäftsreisenden voraussichtlich bis Ende 2022 zum Vor-Corona-Niveau zurückkehrt. Dass viele künftig öfter von Zuhause oder mobil arbeiten werden, bietet der DB neue Chancen, so Peterson. Die Bahn will die Zahl der Geschäftsreisenden steigern und „den ICE zum Homeoffice auf Rädern ausbauen.“ Die DB testet laut Peterson gerade den neuen Am-Platz-Service. Reisende können Essen und Getränke mit dem Handy bestellen.

Nicht nur wegen der veränderten Arbeitswelt glaubt Peterson, dass der Zeitgeist in die Karten der Deutschen Bahn spiele. Die Deutsche Bahn sieht sich als „Rückgrat für den Klimaschutz" in Deutschland: Peterson geht davon aus, dass „die Bedeutung der Bahn für die Erreichung der Klimaziele parteiübergreifend gesehen wird." Bis 2030 will die DB rund 600 ICE4 Züge betreiben. Mit dem sogenannten XXL-ICE kann die DB bis zu 900 Menschen befördern – das entspricht das Fünffache eines Mittelstreckenflugzeugs, sagt Peterson im Gespräch mit der „Wirtschaftswoche".

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