Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    26.804,60
    -244,87 (-0,91%)
     
  • Dow Jones 30

    31.064,40
    +117,41 (+0,38%)
     
  • BTC-EUR

    19.249,52
    -342,59 (-1,75%)
     
  • CMC Crypto 200

    433,17
    -6,49 (-1,48%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.177,14
    -4,40 (-0,04%)
     
  • S&P 500

    3.822,76
    +1,21 (+0,03%)
     

Felicity Ace: Lamborghini fürchtet um die letzten „Aventador“ — das superteure Modell ist ausverkauft und wird nicht mehr gebaut

·Lesedauer: 2 Min.
Der Frachter Felicity Ace steht unter Brand.
Der Frachter Felicity Ace steht unter Brand.

Der Brand auf dem Autofrachter Fecility Ace ist für den Luxusautohersteller Lamborghini ein besonderes Problem. Andrea Baldi, der US-Chef der italienischen Sportwagenmarke, kennt das Ausmaß des Brandes noch nicht. Doch der Schaden sei bereits groß, berichtet das Fach-Portal "Automotive News". Vor allem das Luxusmodell Aventador, von denen sich Autos auf dem Schiff befinden, mache Baldi sorgen. Das Modell, das ab 335.000 Euro kostet, ist aktuell ausverkauft und wird so nicht mehr produziert, da es ersetzt werden soll. Sollten die Boliden auf dem Schiff beschädigt sein, muss der Hersteller eine neue Produktion anfordern.

„Wir kennen das Ausmaß noch nicht. Auch wir warten vorerst auf offizielle Informationen“, erklärte Baldi. „Wir haben unsere Händler informiert und die haben unsere Kunden informiert. Doch was auch immer passiert, es wird auf jeden Fall Lieferverzögerungen geben.“ Das Auto-Portal "Carscoops" schreibt von mindestens sechs Monaten. Der Gesamtschaden des Brands wird aktuell auf rund 335 Millionen US-Dollar geschätzt.

Der rund 200 Meter lange Frachter Felicity Ace, der rund 4000 Luxusautos der Volkswagen-Gruppe transportiert, darunter von Porsche und Bentley, ist vor einer Woche auf dem Atlantischen Ozean auf seinem Weg aus Deutschland in die USA in Flammen aufgegangen.

Alle 22 Besatzungsmitglieder konnten am selben Tag gerettet werden. Der Brand auf dem Schiff lodert jedoch weiter. Derzeit befindet es sich vor der Küste der Azoren-Inseln. João Mendes Cabeças, Kapitän am nahe liegenden Hafen der Azoren-Insel Faial, sagte am Wochenende zu Reuters, dass die Lithium-Ion-Batterien der E-Autos „das Feuer am Leben halten“.

Schaden wird auf 335 Millionen Dollar geschätzt

Die Reederei MOL Ship Management verbreitete am Donnerstag eine neue Stellungnahme. Demnach ist das Schiff stabil und verliert kein Öl. Der Brand habe sich verringert. Weißer Rauch steigt von dem Schiff auf. Der Reederei zufolge befinden sich zwei Löschschiffe im Einsatz, die den Brand eingrenzen und das Schiff kühlen. Zwei Bergungsboote mit zusätzlichen Brandbekämpfungs- und Schleppfähigkeiten sollten voraussichtlich am Donnerstag eintreffen. Sollte eine Begehung sicher sein, wird ein Bergungsteam an Bord des Schiffes gehen, um die weitere Bergung zu planen.

kh

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.