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Fehlende Härte gegenüber China? Biden nach Abschuss des "Spionageballons" unter Druck

US-Präsident Biden muss sich entscheiden, wie er diplomatisch auf den mutmaßlichen chinesischen Spionageballon reagieren wird. Tagelang flog er über US-Gebiet. Am Samstag wurde der Ballon schließlich vor der Küste South Carolinas von der amerikanischen Luftwaffe abgeschossen.

US-Verteidigungsminister findet deutliche Worte

Verteidigungsminister Lloyd Austin nannte die Operation eine "bewusste und rechtmäßige" Antwort auf die "inakzeptable Verletzung unserer Souveränität durch die Volksrepublik China".

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Die Militäroperation fand Samstag Nachmittag statt, nachdem drei südöstliche Flughäfen aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen worden waren.

Von Seiten der Republikaner hagelt es Kritik: Der Ballon hätte früher abgeschossen werden müssen. Bidens Regierung gibt an, dass ein früherer Abschuss eventuell die Zivilbevölkerung gefährdet hätte. Bereits am Mittwoch habe er den Ballon abschießen wollen, ihm sei jedoch geraten worden, zu warten, bis er sich an einem sichereren Ort befinde, so Biden.

Nur ein vom Kurs abgekommener Wetterballon?

Nachdem die amerikanische Regierung am Dienstag angegeben hatte, dass sie einen großen chinesischen "Überwachungsballon" über den USA beobachte, hatte China sich zunächst bedeckt gehalten. Am Freitag äußerte sich dann der chinesische Außenminister: Das Luftschiff sei aus China, es handele sich allerdings um ein ziviles Luftschiff, dass für die Forschung und überwiegend für meteorologische Zwecke verwendet werden würde. China bedauere, dass das Luftschiff unabsichtlich durch "Force Majeure", also durch unvorhersehbare Umstände außerhalb chinesischer Kontrolle, den amerikanischen Luftraum betreten habe.

Republikaner fordern strengeren Umgang mit China

Die Republikaner bemängeln an Bidens Umgang mit China fehlende Härte.

Bisher wurde als Reaktion auf den Ballon nur die geplante Peking-Reise des Außenministers Anthony Blinken abgesagt. Dort sollte er sich eigentlich mit Xi Jinping treffen.

China erklärt derweil weiterhin, dass es sich lediglich um einen Wetterballon gehandelt habe, der von seinem Kurs abgekommen sei. Die Bedeutung der Absage redet die chinesische Regierung klein.