Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    16.759,22
    +130,22 (+0,78%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.523,31
    +49,54 (+1,11%)
     
  • Dow Jones 30

    36.247,87
    +130,47 (+0,36%)
     
  • Gold

    2.020,80
    -25,60 (-1,27%)
     
  • EUR/USD

    1,0765
    -0,0033 (-0,30%)
     
  • Bitcoin EUR

    40.732,73
    -90,07 (-0,22%)
     
  • CMC Crypto 200

    914,81
    +18,10 (+2,02%)
     
  • Öl (Brent)

    71,26
    +1,92 (+2,77%)
     
  • MDAX

    26.691,29
    +156,39 (+0,59%)
     
  • TecDAX

    3.251,07
    +30,98 (+0,96%)
     
  • SDAX

    13.167,41
    +61,01 (+0,47%)
     
  • Nikkei 225

    32.307,86
    -550,44 (-1,68%)
     
  • FTSE 100

    7.554,47
    +40,75 (+0,54%)
     
  • CAC 40

    7.526,55
    +98,03 (+1,32%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.403,97
    +63,97 (+0,45%)
     

Fehlende Erholung der Werbemärkte stimmt RTL-Gruppe pessimistisch

LUXEMBURG (dpa-AFX) -Die RTL LU0061462528-Gruppe muss sich wegen der ausgebliebenen Erholung der Werbemärkte zu Beginn des zweiten Halbjahres kleinere Ziele setzen. Zwar sei der September stark gewesen, teilte der im MDax DE0008467416 notierte Fernsehkonzern am Mittwoch in Luxemburg mit. "Mit Blick auf das vierte Quartal erweisen sich die europäischen Werbemärkte jedoch schwächer als erwartet, so dass wir trotz Gegenmaßnahmen unseren Ausblick anpassen mussten", sagte Konzernchef Thomas Rabe.

RTL rechnet daher nur noch mit einem Umsatz von 6,9 Milliarden Euro, nachdem das Erlösziel bereits im Sommer auf 7,0 Milliarden Euro gestutzt worden war. Im vergangenen Jahr hatte die RTL-Gruppe noch gut 7,2 Milliarden Euro umgesetzt. Das um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) des Jahres 2023 dürfte auf 900 Millionen Euro zurückgehen nach 1,08 Milliarden Euro im Vorjahr - auch hier hatte die Konzernführung bereits Hand an die Prognose gelegt.

Im dritten Quartal ging der Konzernumsatz um rund ein Zehntel auf knapp 1,6 Milliarden Euro zurück. Branchenexperten hatten sich deutlich mehr erhofft. Vor allem das Geschäft mit der Inhalteproduktion (Fremantle) musste infolge einer gedämpften Nachfrage und verglichen mit einem starken Vorjahreswert Federn lassen. Auch die Werbeerlöse waren rückläufig und eine Kehrtwende ist nicht in Sicht: Wegen der weiter schwachen TV-Werbemärkte insbesondere hierzulande dürfte das Geschäft mit Fernsehwerbung in der zweiten Jahreshälfte gegenüber dem Vorjahr rückläufig sein.