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FDP will Schutz vor Inflation im Grundgesetz

Düsseldorf (dapd). Die FDP will den Schutz vor Inflation im Grundgesetz verankern. "Bereits Ludwig Erhard plädierte dafür, Währungsstabilität in die Reihe der menschlichen Grundrechte aufzunehmen. Für ihn war Inflation Betrug am Staatsbürger", begründete die Bundestagsfraktion ihre Forderung in einem Strategiepapier, aus dem das "Handelsblatt" zitiert.

Die Verlierer einer Inflation stünden fest: "Es sind die Rentnerinnen und Rentner und die Bezieher von Lohneinkommen", heißt es laut Bericht in dem Papier. Geldwertstabilität sei ein Freiheitsrecht für alle Bürger. Die Aufnahme ins Grundgesetz könnte in Artikel 109 geschehen, indem das Instrument der Schuldenbremse grundsätzlich verankert ist.

Das Thema Geldwertstabilität soll laut "Handelsblatt" eines der Kernthemen von FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle im Bundestagswahlkampf werden. Parteichef und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hatte das Thema "Geldwertstabilität ins Grundgesetz" bereits im Koalitionsausschuss vergangene Woche auf die Tagesordnung gesetzt.

dapd