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Faszination monatliche Dividende: Aus 3 Gründen ist der Fokus übertrieben

·Lesedauer: 3 Min.
Raten und Dividenden
Raten und Dividenden

Ist eine monatliche Dividende attraktiv? Sicher, wenn man als Investor irgendwann von seinen Ausschüttungen leben möchte, sind zumindest andere Intervalle ratsam. Nur einmal im Jahr eine Ausschüttung zu kassieren, kann das eigene Budgetieren erschweren.

Allerdings bin ich immer mehr überzeugt: Es gibt zwar attraktive Möglichkeiten, eine monatliche Dividende einzustreichen. Aber der Fokus auf solche Ausschüttungen ist teilweise übertrieben. Riskieren wir einen Blick auf drei relevante Gedankengänge, die dir das aufzeigen können.

Monatliche Dividende: Eine Menge Einsatz für das Geld

Eine monatliche Dividende ist schön und gut. Allerdings sollte man sich als Foolisher Investor vergegenwärtigen, dass eine Menge Einsatz für höhere Ausschüttungen notwendig ist. Rechnen wir an dieser Stelle ein kleines bisschen herum.

Wer beispielsweise eine Dividende von 100 Euro pro Monat erhalten möchte, der bekommt effektiv 1.200 Euro pro Jahr. Schon bei einer Dividendenrendite von 4 % benötigt man entsprechend ein Vermögen von 30.000 Euro. Das zeigt vielleicht, dass Foolishe Investoren mit diesem Ziel sehr häufig eine größere Dimension anstreben. Natürlich kann man die Ziel-Dividendenrendite auf 6 % anheben, wodurch sich das benötigte Vermögen auf 20.000 Euro reduziert. Damit steigen jedoch auch die Risiken.

Wir sehen also: Eine monatliche Dividende kann die eigene Zielsetzung deutlich verwässern. Erschwerend kommt hinzu, dass man kleinere Stückelbeträge nicht so gut direkt reinvestieren kann. Auch das sollte man beim Aufbau seines Vermögens bedenken.

In Summe ist die Stückelung unerheblich

Für das eigene Leben und das Ersetzen des Erwerbseinkommens mag eine monatliche Dividende eine gute Zielsetzung sein. Oder zumindest einige, regelmäßigere Ausschüttungen. Aber im Endeffekt gilt: Es ist unerheblich, wann man seine Dividende erhält.

Eine Dividendenrendite von 4 % ist und bleibt eine solche Ausschüttungssumme. Ob man sie jetzt vierteljährlich mit jeweils 1 % erhält oder aber auf Monatsbasis mit ca. 0,333 %: Der Erfolg und die Auszahlung ist in Summe natürlich die gleiche.

Auch das sollte zeigen, dass eine monatliche Dividende eher schmückendes Beiwerk ist. Aber kein Gamechanger für eine Investition oder eine Aktie. Zumal sie wenig über den Erfolg aussagt. Bloß, dass das Geschäftsmodell unterjährig vielleicht nicht zyklisch ist, sondern gleichmäßige Umsätze und freie Cashflows abwirft. Deswegen sehen wir im Segment der Real Estate Investment Trusts auch manchmal solche Zahlungen.

Monatliche Dividende: Ein ziemlich eingrenzender Blick

Wer für eine monatliche Dividende investiert, der besitzt in der Regel zudem einen eingeschränkten Blick. Die Auswahl der Aktien, die alle ca. 30 Tage eine Dividende leisten, ist überaus limitiert. Selbst wer versucht, seine Ausschüttungsintervalle gut zu timen, der investiert nicht unternehmensorientiert. Nein, sondern mit einem Fokus auf Ausschüttungszeitpunkte.

Das wiederum führt weg vom eigentlichen, wichtigen Fokus: dem Unternehmen, der Bewertung und der Nachhaltigkeit der Dividende und des operativen Zahlenwerks. Mir wäre es lieber, meine Ausschüttungen einmal im Jahr zu bekommen, dafür aber ein gutes Unternehmen mit einer starken, wachsenden Auszahlung, bei dem der kalendarische Ex-Dividenden-Termin stimmt.

Der Artikel Faszination monatliche Dividende: Aus 3 Gründen ist der Fokus übertrieben ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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