Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.490,17
    -161,58 (-1,03%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.130,84
    -39,03 (-0,94%)
     
  • Dow Jones 30

    34.584,88
    -166,44 (-0,48%)
     
  • Gold

    1.753,90
    -2,80 (-0,16%)
     
  • EUR/USD

    1,1732
    -0,0040 (-0,34%)
     
  • BTC-EUR

    41.117,37
    -735,32 (-1,76%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.193,48
    -32,05 (-2,62%)
     
  • Öl (Brent)

    71,96
    -0,65 (-0,90%)
     
  • MDAX

    35.292,99
    -264,89 (-0,74%)
     
  • TecDAX

    3.882,56
    -18,41 (-0,47%)
     
  • SDAX

    16.869,53
    -0,82 (-0,00%)
     
  • Nikkei 225

    30.500,05
    +176,71 (+0,58%)
     
  • FTSE 100

    6.963,64
    -63,84 (-0,91%)
     
  • CAC 40

    6.570,19
    -52,40 (-0,79%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.043,97
    -137,96 (-0,91%)
     

Fastly-Aktie: Nein, das reicht absolut nicht!

·Lesedauer: 2 Min.
Global Internet Leaders

Die Fastly-Aktie hat im Rahmen der aktuellen Quartalsberichtssaison jetzt ebenfalls ein frisches Zahlenwerk vorgelegt. Zuletzt hielt sich das Wachstum eher in Grenzen bei der eigentlichen Highflyer-Aktie. Wobei auch diese Zeiten mit einem Aktienkursniveau von teilweise über 110 Euro vorbei sind.

Derzeit notiert die Fastly-Aktie jedenfalls auf einem Kursniveau von 30,44 Euro. Auch nach den Q2-Zahlen korrigieren die Anteilsscheine deutlich zweistellig.

Riskieren wir heute daher einen Blick auf das Wachstum, das uns dieser Akteur im Markt der Content Delivery Networks präsentiert hat. Sowie darauf, was Foolishe Investoren längerfristig von dem enttäuschenden Wachstum mitnehmen sollten.

Fastly-Aktie: Nicht gerade ein starkes Wachstum!

Fangen wir bei den Basics der Fastly-Aktie an: Die Umsätze kletterten im Jahresvergleich um lediglich 14 % auf 85 Mio. US-Dollar. Ein zugegebenermaßen deutlich schwächeres Wachstum als in den vorherigen Quartalen. Wobei auch diese teilweise nicht die Erwartungshaltung erfüllen konnten.

Die operative Marge verschlechterte sich zudem von 60,2 % im Vorjahreszeitraum auf 52,6 % innerhalb dieses Vierteljahres. Ebenfalls ein nicht gerade glücklicher Rückgang. Immerhin könnte sich hier die zukünftige Profitabilität abzeichnen.

Mit einem Nettoverlust in Höhe von 57 Mio. US-Dollar schreibt die Fastly-Aktie außerdem rote Zahlen. Noch vor einem Jahr lag das Ergebnis hingegen bei -14 Mio. US-Dollar. Entsprechend hat sich auch der Verlust ca. vervierfacht, was das Abwärtsmomentum weiterhin nähren dürfte. Aber es gibt auch vereinzelte Lichtblicke.

Die in US-Dollar gemessene Net Retention Rate liegt weiterhin bei 126 %. Das heißt, dass Kunden weiterhin bereit sind, mehr Geld für die Lösungen auszugeben. Wobei die allgemeine Net Retention Rate mit 93 % unter 100 % gefallen ist, was weniger Leistungen einzelner Unternehmenskunden bedeuten könnte. Immerhin beläuft sich der jährliche Umsatz, den ein Enterprise-Kunde im Durchschnitt generiert, auf weiterhin hohe 702.000 US-Dollar. Trotzdem ein eher schwaches Quartalszahlenwerk für die Fastly-Aktie. Der Abverkauf nach Bekanntgabe dieser Zahlen ist kurzfristig orientiert gerechtfertigt.

Eine volatile Aktie

Die Fastly-Aktie entwickelt sich damit zu einer volatilen Angelegenheit. Wenn wir bedenken, dass die Anteilsscheine noch im letzten Oktober bei 115 Euro notierten, so stellen wir fest: Die Aktie hat seitdem drei Viertel an Wert eingebüßt. Das ist zugegebenermaßen nichts für schwache Nerven.

Trotzdem bleibe ich bei meiner Einschätzung: Im Markt der Content Delivery Networks könnte die Fastly-Aktie noch ein größeres Potenzial besitzen. Bloß, dass es Zeit benötigen könnte. Sowie inzwischen auch einen deutlichen operativen Turnaround, der sich inzwischen einfach nicht mehr leugnen lässt.

Der Artikel Fastly-Aktie: Nein, das reicht absolut nicht! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

Mehr Lesen

Vincent besitzt Aktien von Fastly. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Fastly.

Motley Fool Deutschland 2021

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.