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Fast ein Drittel der Generation Z hat eine schlechte Beziehung zu seinen Kollegen – diese Rolle spielt das Home Office dabei

Arbeiten im Home Office hat nicht nur Vorteile und kann eurer Beziehung zu Kollegen schaden. - Copyright: Getty Images / Morsa Images
Arbeiten im Home Office hat nicht nur Vorteile und kann eurer Beziehung zu Kollegen schaden. - Copyright: Getty Images / Morsa Images

Die Arbeit im Home Office bringt einige Vorteile mit sich und ist aus der heutigen Arbeitswelt kaum noch wegzudenken. Viele Arbeitnehmer – darunter besonders viele der Generation Z – schätzen die Flexibilität und wollen keine Rückkehr zu einer fünf-Tage-Woche im Büro. Doch eine neue Umfrage zeigt: Remote Work kann euren zwischenmenschlichen Beziehungen schaden. In der Umfrage, die vom Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von dem Softwareentwickler Atlassian durchgeführt wurde, wurden 2096 Arbeitnehmer der verschiedenen Generationen befragt – mit deutlichen Unterschieden.

Viele jüngere Arbeitnehmer schätzen ihr Verhältnis zu Kollegen als nicht gut ein

Der Umfrage zufolge gibt es deutschlandweit nur in weniger als einem Fünftel (18 Prozent) der Unternehmen eine hundertprozentige Präsenzpflicht im Büro. Dennoch würden sich klare Unterschiede bei den Arbeitsorten zwischen den einzelnen Generationen feststellen lassen. Denn während je circa zwei Drittel der befragten Baby-Boomer (68 Prozent) und Generation X (63 Prozent) täglich oder meist ins Büro gehen, so sind es nur etwa die Hälfte der Generation Z (53 Prozent) sowie der Millennials (50 Prozent).

Doch die Umfrage zeigt auch: Fast ein Drittel (30 Prozent) der Befragten der Gen Z gab demnach an, kein gutes Verhältnis zu Kollegen zu haben. Auch bei den Millennials stimmten über ein Viertel (27 Prozent) dieser Aussage zu. Zudem hätte mehr als ein Viertel der befragten Arbeitnehmer (27 Prozent) angegeben, das Gefühl zu haben, Kollegen nicht mehr häufig genug persönlich zu sehen. Interessanterweise würden vor allem die Arbeitnehmer der Generation Z sowie Millennials dies als problematisch bewerten.

Büropflicht ist nicht die Lösung

Dennoch sei eine Rückkehr zur Präsenzpflicht im Büro nicht die Lösung, sagt Molly Sands von Atlassian. Da besonders Arbeitnehmer der Generation Z und Millennials ihre Flexibilität schätzen, könnte eine solche Verpflichtung mehr schaden als nutzen. Sands rät stattdessen dazu, "regelmäßig sinnvolle Anlässe zu schaffen, bei denen sich einzelne Teams oder auch die ganze Belegschaft sieht". Dadurch könnten auch jüngere Kollegen motiviert werden, ins Büro zu kommen.

Gemeinsame Teamevents – in Präsenz – könnten also eine Lösung des Problems sein. Immerhin: Zwei von fünf Millennials (43 Prozent), Gen Zlern (42 Prozent) und Gen Xlern (41 Prozent) schätzen gemeinsame Teamevents als notwendig für ein Team ein, damit es sozial gut funktioniert. Bei den Baby-Boomern sind es mit 35 Prozent immerhin noch circa ein Drittel, die der Aussage zustimmen. Im Vergleich dazu können virtuelle Treffen kaum jemanden begeistern – generationsübergreifend zeigten sich hiervon nur neun Prozent der Befragten begeistert.

vn