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Familienministerin Giffey verzichtet auf Doktortitel

·Lesedauer: 1 Min.

Die Freie Universität Berlin hatte angekündigt, das Plagiatsverfahren um Giffeys Doktorarbeit neu aufrollen zu wollen. Nun will die Ministerin auf ihren Titel verzichten.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) verzichtet auf das Führen ihres Doktortitels. Das teilte die stellvertretende Vorsitzende des Berliner Landesverbands, Iris Spranger, am Freitag auf Anfrage mit. Zuvor hatte die „Berliner Morgenpost“ darüber berichtet. „Ich habe große Hochachtung vor Franziska Giffey, weil sie Schaden von ihrer Familie und ihrer Partei abwenden möchte“, sagte Spranger.

An den Karriereplänen von Giffey ändere sich nichts. Die SPD-Politikerin will unverändert Ende November für den Berliner Landesvorsitz kandidieren, wie Giffey am Freitag mitteilte. Sie steuert damit weiter auf eine Spitzenkandidatur für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin bei der Abgeordnetenhauswahl 2021 zu.

Am Freitag der vergangenen Woche hatte das Präsidium der Freien Universität Berlin mitgeteilt, die Rüge im Zusammenhang mit dem Prüfverfahren zu Giffeys Doktorarbeit nach einem neuen Gutachten aufzuheben.

Daraus ergebe sich, dass eine Rüge nur in einem minderschweren Fall zulässig sei. Das aber sei im Schlussbericht des Prüfungsgremiums 2019 zu Plagiatsvorwürfen in Giffeys Dissertation aus dem Jahr 2010 nicht dargelegt worden. Deshalb müsse noch einmal geprüft werden.